Das Urgestein der CDU, Wolfgang Bosbach, möchte keinen weiteren Wahlkampf mehr für seine Partei machen. Der Grund hierfür ist, dass Bosbach von Parteifreunden kritisiert wurde, weil er von der CDU Südthüringen zu einer Veranstaltung eingeladen wurde. An dieser Veranstaltung nahm auch Hans-Georg Maaßen teil.

Der Verband hatte Maaßen als Direktkandidat für die Bundestagswahl aufgestellt. Seine Wahl gilt als relativ wahrscheinlich. In der Partei lösen die Aussagen von Maaßen immer wieder Diskussionen um das politische Profil der Union aus.

“Ich mache 49 Jahre Politik und habe mir im angeblichen Land der Dichter und Denker nicht vorstellen können, welches Ausmaß an Hetze es gibt”, wird Bosbach zitiert.

Neben den peinlichen Auftritten von Kanzlerkandidat Laschet sorgt die Personalie Maaßen immer wieder für Grabenkämpfe innerhalb der CDU. Kritiker werfen der Partei offen vor, dass sie ihr konservatives Profil in den letzten Jahren unter Angela Merkel verloren hat und politisch immer weiter nach links abgerutscht ist.

Durch diese Öffnung nach links, so die Kritiker, konnte eine AfD erst entstehen und in der Bevölkerung Sympathien gewinnen.

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