Das Robert-Koch-Institut hatte am Morgen des 23. Juli eine Inzidenz von 13,2 bekannt gegeben. In der vorletzten Juliwoche waren zehn Menschen an Covid gestorben. Dies sind umgerechnet auf 80 Millionen Einwohner eine zu vernachlässigende Zahl, denn sie liegt weit hinter dem Nullkomma.

Dennoch warnte Herr Droste erst heute wieder vor einer weiteren Welle: die Winterwelle. Und dies obwohl bereits 60% der Bevölkerung ihre erste Impfung und 48% der Bevölkerung ihre zweite Impfung erhalten haben. Gerade die älteren Menschen, die ja bekanntlich die Hauptrisikogruppe darstellen (laut Statistik 89%) sind fast vollständig geimpft worden.

Nur bei der Jugend herrsche einen Art Impfmüdigkeit, entsprechend steige der Wert der Infizierten hier insbesondere bei den 15 bis 24 Jährigen. Doch warum sollte sich genau diese Gruppe impfen lassen, wenn schwere Verläufe doch laut eigener Aussage bei den jungen Menschen extrem gering sind. Die Todesfälle im besagten Alter lagen in der gesamten Pandemie bei 55 Toten. Und besonders wichtig hierbei – auch Geimpfte können sich infizieren und ansteckend sein, somit steht der “Schutz für andere” hier nicht im Vordergrund.

Es stellt sich demnach die Frage worauf Herr Drosten hinaus möchte.

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