Es gibt keine roten Linien mehr. Das Zitat von Olaf Scholz brennt sich ein und wird mehr und mehr zur Realität. Schon im kommenden Jahr sollen Ärzte offensiv mit Abtreibungen werben dürfen.

Bei manchen Themen lässt sich die neue Ampel-Koalition nicht Lumpen. Soll die Republik in Rekordgeschwindigkeit auf links gedreht werden? So machte vor wenigen Tagen die anstehende Legalisierung von der Einstiegsdroge Cannabis die Runde, so fällt nun ein weiteres Tabu: im kommenden Jahr soll das Werbeverbot für Abtreibungen aufgehoben werden. Schon im Januar 2022 soll der neue Gesetzesentwurf vorgelegt und verabschiedet werden.

FDP Justizminister bezeichnet das Werbeverbot als “absurd”

Die neue Regierung aus SPD, FDP und den Grünen hatte in Ihrem Koalitionsvertrag zu Papier gegeben, dass sie den §219a streichen möchte. Dieser untersagt bis heute das Werben für Abtreibungen. Der frisch gebackene Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) bezeichnet den §219a sogar als absurd.

Das ZDF zitiert Buschmann weiter:

“Denn viele Frauen, die mit sich um die Frage eines Schwangerschaftsabbruches ringen, suchen auch im Netz nach Rat. Dass aber ausgerechnet die fachlich am ehesten zur Aufklärung berufenen Ärztinnen und Ärzte dort nicht informieren dürfen, kann nicht sein.”

Bisher drohte Ärzten, welche gegen das Werbeverbot verstoßen hatten, bis zu zwei Jahre Haft. Die Gesetzesänderung scheint lediglich Formsache. Die evangelische Kirche begrüßt das vorhaben.

Die katholische Kirche, sowie weite Teile der CDU/CSU stehen der Gesetzesänderung ablehnend gegenüber.

Nachfolgend möchten wir auf das Tagebuch eines niemals geborenen Kindes verweisen. Dieses Tagebucht verdeutlicht die tatsächliche Dramatik hinter diesem Thema.

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