Die Eisschmelze schreitet immer schneller voran. Sogenannte Eisalgen beschleunigen das Tempo deutlich. Ein hoffnungsloser Fall?

Jedes Jahr fliegt die Oceans Melting Greenland (OMG) Mission die gleiche Strecke an Grönlands Küste ab, um herauszufinden wie weit die Polarkappen geschmolzen sind. Diese Mission dient dazu anhand des geschmolzenen Eises den daraus resultierenden angestiegenen Meeresspiegel zu bemessen. Diese Vermessungen sind wichtig, um bereits heute die zukünftigen Anstiege berechnen zu können.

Doch das Eis schmilzt nicht in linearer Linie, sondern hat mittlerweile deutlich an Geschwindigkeit zugelegt. Forscher fanden heraus, dass hierfür sogenannte Eisalgen verantwortlich sind. Sie sammeln die Sonnenstrahlen in ihren dunklen Pigmenten und erhitzen somit die Eisstellen. Dieser Algenstreifen wird Jahr um Jahr größer und treibt insbesondere im Sommer das Schmelzen der Polarkappen voran. Laut NTV sind die Gletscher mittlerweile an einem entscheidenden “Kippunkt” angelangt. 

Die nicht aufzuhaltende Schmelze wird zu einem globalen Meeresspiegelanstieg von mehr als sieben Metern führen. Doch nicht nur das. Wissenschaftler befürchten, dass das Eis den Lauf des Golfstroms blockieren und somit die Wärmezufuhr in Europa und Nordamerika stoppen wird. Das Resultat wäre eine Eiszeit für den Kontinent Europa. 

Einige Länder gehen mittlerweile in der Klimapolitik mit gutem Beispiel voraus. Manche schießen mit blindem Aktionismus über das Ziel hinaus. Die große Masse an bevölkerungsreichen Staaten sind jedoch weder gewillt noch in der Lage elementares nachhaltig zu verändern, weswegen Klimaexperten düster in die Zukunft blicken.

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