Im Zuge der anhaltenden Krise zwischen Russland und der Ukraine haben die Kreditunternehmen Visa und Mastercard sich aus Russland zurück gezogen. In Russland ausgestellte Karten werden ab sofort im Ausland nicht mehr funktionieren. Auch diese Entscheidung wird den Konflikt weiter anheizen.

Visa gibt an es handle sich um “eine grundlose Invasion der Ukraine”. Mastercard schrieb von einer “beispiellosen Natur des derzeitigen Konflikts”. Beide Anbieter stellen nun ihre Geschäfte mit Russland vorläufig ein. Wer eine Karte der beiden Kreditunternehmen in Russland hat ausstellen lassen, der kann damit international nicht mehr bezahlen.

Russische Bürger werden damit von der Weltöffentlichkeit weiter ausgeschlossen und müssen für die kriegerischen Handlungen ihrer Regierung büßen.

Russische Banken hingegen suchen bereits den Schulterschluss mit China und stellen nun Kreditkarten des chinesischen Wettberwerbers UnionPay aus. Dieser wir in nahezu allen Ländern der Welt ebenfalls akzeptiert und es gibt bereits Geschäftsbeziehungen zwischen russischen Banken und dem chinesischen Unternehmen. Die Zusammenarbeit ist also nicht neu, sondern wird nun, durch die aktuellen Umstände, nur weiter intensiviert.

Nachdem russische Banken bereits aus dem SWIFT System ausgeschlossen wurden ist der Boykott von Visa und Mastercard trotzdem ein weiterer schwerer Schlag gegen Russland und die russische Wirtschaft.

Wenn die Russische Föderation weiterhin so in die Ecke gedrängt und aus dem internationalen Handel ausgeschlossen wird bleibt ihr entweder nur die Chance den Krieg zu beenden und sich geschlagen zu geben oder die militärischen Angriffe deutlich zu verstärken um ein schnelles Ende der Kampfhandlungen herbei zu führen.

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