Südafrika erlebt im Moment Unruhen wie sie schon lange nicht mehr stattgefunden haben. Seit Jahren gibt es bereits Überfälle auf weiße Farmer bei denen Raub, Vergewaltigung, Körperverletzung und auch Mord keine Seltenheit sind. Meist sind die Täter Schwarze. Selten werden die Taten aufgedeckt, einen Aufschrei in internationalen Medien gibt es quasi nicht.

Doch die Gewalt die sich aktuell in diesem Land abspielte erreicht im Moment gerade einen neuen Höhepunkt. Nach der Inhaftierung des korrupten Ex-Präsidenten Jacob Zuma tobte ein gewalttätiger Mob durch die Straßen von Südafrika. Vorgeblich als Protest getarnt, in Wirklichkeit aber plündernd, raubend, brandschatzend und mordend. Bereits 212 Menschen kamen bei diesen Unruhen ums Leben. Ganze Straßenzüge sind zerstört, Geschäfte geplündert und Ladenbesitzer dadurch bankrott.

Durch den Einsatz von zehntausenden Soldaten konnte die Lage aktuell unter Kontrolle gebracht werden. Die Polizei hatte den Aufständischen vor allem in den Ballungsgebieten zahlenmäßig nichts entgegen zu setzen.

Das Land ist bereits seit Jahren auf einem absteigenden Ast. Das einzige afrikanische Industrieland ist gebeutelt von Kriminalität, Korruption und auch durch das Corona Virus. Ein wirtschaftlicher Abschwung ist seit Jahren zu beobachten. Die korrupte Regierung von Zuma brachte diese Entwicklung auf einen neuen negativen Höhepunkt.

Durch die Plünderungen sind vielerorts mittlerweile auch die Lebensmittel und Medikamente knapp geworden. Umstände, die neue Aufstände als immer wahrscheinlicher gelten lassen, wenn hier nicht schnellstens Abhilfe geschaffen werden kann.

Es existieren auch bereits Befürchtungen, dass sich die Aufstände wiederholen und auf die angrenzenden Staaten wie z.B. Namibia überschwappen könnten, bei solch einem Szenario werden bürgerkriegsähnliche Zustände erwartet. Die Zukunft von Südafrika sieht also alles andere als rosig aus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.