Nach den verbalen Vorstößen von Helge Braun in den vergangenen Tagen zur Ungleichbehandlung von Geimpften und Ungeimpften, folgten nun auch der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die Kanzlerkandidatin der Grünen Annalena Baerbock mit ähnlichen Aussagen.

“Manches wird unbequem werden für sie, wenn sie sich nicht impfen lassen” so Herr Kretschmann in seiner heutigen Corona-Rede. Es sollte ein Appell sein, doch gleicht es fast einer Drohung. “Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass Sie die Tests aus eigener Tasche bezahlen müssen, wenn Sie unser Impfangebot nicht wahrnehmen” so Kretschmann weiter.

Auch der Hinweis, dass bei steigenden Infektionszahlen möglicherweise Tests nicht mehr als Zutrittserlaubnis gelten könnten, somit also eines der drei G’s wegfällt, ließ er verlauten. Letzteres zwar noch sehr bedeckt, jedoch angesprochen. Auch bei Frau Baerbock klingen die Worte ähnlich: Sie könne sich gut vorstellen, wenn alle ein Impfangebot bekommen hätten, dass diejenigen, die sich impfen lassen mehr Rechte bekommen als diejenigen, die die Impfung verweigern.

Es scheint als ob sich bald alle Vorsitzenden der Parteien einig seien, dass diese Möglichkeit gut durchzusetzen sei. Sollte dies wahr werden, so wird es auch hier, ähnlich wie in Frankreich, große Proteste aus der breiten Masse der Bevölkerung geben.

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