Vor der ukrainischen Grenze befinden sich über 150.000 russische Soldaten. Mehreren Medienberichten nach befürchten die US Geheimdienste noch diese Woche einen Angriff Russlands auf die Ukraine. Gleich zwei Merkmale könnten dafür sprechen.

Neben den bislang an der Grenze stationierten Streitkräften, ziehen nun auch die Luftlandetruppe und die Nationalgarde hinzu. Weiter will Russland am Mittwoch eine geplante Übung mit den Nuklearstreitkräften durchführen. Beides könnte auf einen tatsächlichen Angriff in naher Zukunft hindeuten.

Doch auch das Gegenteil könnte der Fall sein. Heute Vormittag verkündete Putin den Abzug einiger Truppen an den Grenzen. Dies wiederum sorgt in Europa für Verwirrung. Ist dies ein gutes Zeichen oder ein Ablenkungsmanöver?

Klar ist: Putin kann, solange Truppen an den Grenzen bereit stehen, jederzeit seine Pläne ändern. Entweder zum Abzug oder zum Angriff. So genau scheint das derzeit keiner zu wissen, abgesehen von Spekulationen und amerikanischer Propaganda, die möglicherweise Teil der Eskalation sind.

Die Ukraine selbst verhält sich derzeit entschieden entspannt und stellt kein Militär, trotz vehementer Warnungen seitens der USA. Interessant ist, worauf die geplante Übung am morgigen Tag abzielt. Soll sie den USA demonstrieren wie gefährlich ihr Eingriff ist? Oder wird die Chance genutzt, um direkt in die Ukraine einzuziehen?

Natürlich hoffen wir auf einen friedlichen Ausgang in dieser brisanten Situation.

Ein Gedanke zu „Übung oder Angriff? Die Furcht vor einem neuen Krieg in Europa“
  1. Die Ukraine verhält sich alles andere als entspannt. Der Beschuss des Donbass hat in den letzten beiden Tagen enorm zugenommen, der angebliche Beschuss eines Kindergartens wird den Volksmilizen vor versammelter westlicher Presse in die Schuhe geschoben. Ekelhaft!

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