Bei einem Auftritt in Texas stellt Donald Trump den Kapitolstürmern im Falle seiner Wiederwahl eine Begnadigung in Aussicht. Mit dieser Ankündigung sorgt der ehemalige Präsident wieder einmal für Spekulationen rund um seinen eventuellen Wiederantritt.

Immer wieder sorgt der ehemalige Präsident für Spekulationen um seine Person. Ende letzten Jahres kündigte er bereits ein eigenes soziales Netzwerk an, nachdem ihn Twitter von seiner Plattform verbannt hatte. Doch am häufigsten wird darüber diskutiert, ob der Milliardär bei den nächsten Präsidentschaftswahlen noch einmal einen Versuch startet und ein zweites Mal gegen Joe Biden antritt.

Bis heute gesteht sich Trump die Niederlage bei den Wahlen im vorletzten Jahr nicht ein. Sämtliche juristischen Versuche von ihm scheiterten, sein Ziel war es zu beweisen, dass er die Wahl gewonnen hat. Im Notfall müsste die Wahl wiederholt werden.

Am 06. Januar 2020 erstürmten seine Anhänger das Kapitol in Washington. Mit dieser Stürmung wollten sie verhindern, dass Joe Biden offiziell in sein Amt eingeführt wird. Vor dem Kapitol hatte Trump seine Anhänger mit seinen Reden aufgestachelt. Wegen der Beteiligung an dieser Stümung wurden bisher 700 Menschen festgenommen.

Diesen stellte Trump nun in seiner Rede im Falle seiner Wiederwahl 2024 eine Begnadigung in Aussicht. Die Festgenommenen würden derzeit “unfair behandelt werden”. Mit dieser Aussage steht wieder einmal seine erneute Kandidatur im Raum.

Fakt ist, dass Trump rein rechtlich noch einmal zur Präsidentschaftswahl antreten kann. Sämtliche Versuche ihn seines Amtes zu entheben scheiterten an der Justiz, auch der Versuch nach der Kapitolstürmung. Jeder Präsident darf in den USA maximal für zwei Legislaturperioden gewählt werden, auch dieses Kriterium erfüllt Trump noch.

Zudem haben die Republikaner bis heute keinen Politiker präsentiert, der ansatzweise als Kandidat in Frage kommen würde. Die Umfragewerte von Joe Biden sind aktuell relativ schlecht. Für Donald Trump dürfte es keine größere Genugtuung geben, als ihn bei einem neuen Wahlkampf zu besiegen. Der Antritt von Trump ist also alles andere als unwahrscheinlich.

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