Die islamistische Taliban legt die Scharia immer absurder aus. Schaufensterpuppen werden als nicht islamisch angesehen und deshalb geköpft. 

Die wiedererstarkte, radikalislamische Miliz Taliban hatte im Sommer 2021 die Macht im Land Afghanistan wieder an sich gerissen und stellt seither die Übergangsregierung für das angekündigte “Islamische Emirat Afghanistan”. Seit der Machtübernahme wird die Scharia wieder besonders hart ausgelegt. Frauen werden in ihren Rechten erheblich eingeschränkt und unterdrückt. 

Die neueste Auslegung der Scharia setzt den bisher geltenden Regeln in Afghanistan die Krone auf. Die Taliban hat im Westen des Landes dazu aufgerufen, weibliche Schaufensterpuppen zu köpfen. Asisul Rahman macht sich hierfür stark. Er ist ein Vertreter des Ministerium “zum Erhalt der Tugend” und empfindet weibliche Schaufensterpuppen unislamisch, welche beseitigt werden müssen. 

In sozialen Netzwerken, wie Twitter, kursieren mehrere absurde Videos, welche aufzeigen, wie Köpfe der Schaufensterpuppen abgesägt oder zumindest mit Plastiktüten abgedeckt werden. 

Es ist erschreckend zu sehen, dass von den Aufbauarbeiten des Westens in Afghanistan, nichts – aber rein gar nichts mehr zu sehen ist. Die westlichen Staaten haben hier auf ganzer Linie versagt. Für die Hinterbliebenen der in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten dürfte das ein Schlag ins Gesicht sein.

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