Laut einer Studie der Universität Duisburg/Essen sind die genutzten PCR Tests nicht ausreichend um daran politische Maßnahmen und Entscheidungen zu koppeln. Die Universität hatte 190.000 Tests von über 160.000 Menschen ausgewertet.

Prof. Dr. Andreas Stang erklärte, “ein positiver PCR Test ist allein … kein hinreichender Beweis dafür, dass Getestete das Coronavirus auf Mitmenschen auch übertragen können.” Die Aussagekraft könnte besser ausfallen, wenn man sich mehr auf den Cycle-Threshold-Wert berufen würde, dieser zeigt auf wie hoch die Ansteckungsgefahr ist. Laut Auswertung der Studie waren es in den Wochen 10 bis 19 diesen Jahres “78 Prozent, die sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend waren.”

Aus der Anzahl der positiv Getesteten wurde und wird täglich der so genannte Inzidenzwert errechnet, der angibt wie viele Neuansteckungen es pro 100.000 Einwohnern gibt. Mit dem Wissen dieser Studie kann und muss man diesen Wert nun also jeden Morgen auf´s Neue noch kritischer beobachten.

Sämtliche Maßnahmen wie Quarantäne, Lockdown, Schließung der Schulen und Sportvereine sind an diesen Inzidenzwert gekoppelt und bei fallenden Zahlen natürlich auch die Lockerungen. Um den Inzidenzwert dauerhaft niedrig zu halten empfehlen die “Experten” der Bundesregierung durch Impfungen eine Herdenimmunität in der Bevölkerung herzustellen.

Doch wenn die Inzidenzwerte bereits seit Monaten falsch interpretiert werden, wie sollen dann noch Maßnahmen und Impfungen gerechtfertigt sein? Auf alle Fälle reiht sich das Ergebnis dieser Studie ein in eine lange Reihe von Beispielen für das totale Versagen der Politik in dieser “Pandemie”.

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