Die Uni Trier wertete in einer Studie tausende Twitter-Kommentare von Journalisten aus, welche auch in der Bundespressekonferenz vertreten sind. Festgestellt wurde, dass die beobachteten Journalisten Twitter nutzen um subjektive und meist kritische Meinungen zu äußern.

Bei der Studie kam es letztlich zu einem erschreckend deutlichen Ergebnis: im Untersuchungszeitraum von knapp zweieinhalb Monaten gab es keinen einzigen negativen Tweet über die Partei Bündnis 90/Die Grünen. Hingegen wurde die SPD in 67 % aller Tweets kritisiert, die CDU liegt bei 69 % und die FDP bei 75 %. Die Alternative für Deutschland wurde tatsächlich in allen untersuchten Tweets negativ dargestellt, was vollen 100 % entspricht.

Das nennt sich also objektiver Journalismus? Das klingt eher nach DDR 2.0 oder Nordkorea.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.