Litauen erwartet nach neuesten Berechnungen im August und September bis zu 18.000 Flüchtlinge. Sie alle sollen durch den belarussischen Autokraten in die EU eingeschleust werden. Dies sei die Antwort auf die von der EU ausgestellten Sanktionen gegen das Land Belarus.

So hatte bereits in der Vergangenheit Lukaschenko damit gedroht die Flüchtlinge über seine Grenzen zu lassen. In Anbetracht dessen, dass Afghanistan ziemlich nah bei Pakistan liegt und dort die Machtkämpfe mit der Taliban stetig zunehmen, steigt auch die Anzahl der Flüchtlinge erheblich an. Sehr zur Beunruhigung von Litauen und der EU.

Die Geflüchteten würden in erster Linie Deutschland als Ziel anstreben, so der litauische Außenminister Landsbergis. Insgesamt wird dies früher oder später jedoch ein Problem für die gesamte EU werden, wenn es um die Machtverhältnisse zwischen den arabischen Ländern und EU Ländern geht. Die Androhung eines Flüchtlingssturmes bei Differenzen fiel auch bereits von anderen Machtinhabern. Sie stellt ein nicht zu unterschätzendes Druckmittel dar.

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