Anne Spiegel (Grüne, Bundesfamilienministerin) wurde vergangene Woche vor dem Rheinland-Pfälzischen Ahrtal-Untersuchungsausschuss des Landtags vernommen. Anstatt sich einen ausreichenden Überblick über die damalige Lage zu verschaffen und die Bevölkerung zu warnen, hatte die ehemalige Umweltministerin die verfasste Pressemitteilung lieber auf “Gender-Sprech” korrigiert. Während der Katastrophe war Spiegel über eine Stunde nicht erreichbar.

Die Meldungen um die ehemalige Umweltministerin von Rheinland-Pfalz Anne Spiegel rücken nicht ab. Trotz ihres politischen Aufstiegs zur Bundesfamilienministern verringert sich der Druck auf die Grünen-Politikerin keineswegs. Der CDU Politiker Dirk Heber vermeldet über Anne Spiegel: “Den Eindruck, sie hat ihr Haus und die Fachabteilungen nicht im Griff gehabt“. Stephan Wefelscheid (Freie Wähler) wird noch deutlicher: „Anne Spiegel hat als Ministerin versagt und muss zurücktreten.“

Lieber gegendert statt gewarnt? 

Anne Spiegel wird vorgeworfen sich keinen angemessenen Überblick über die Sachlage verschafft zu haben. Sie soll sich teils blind auf Aussage anderer verlassen haben. Am Tag der Flutkatastrophe zeichnete die Ministerin eine Pressemitteilung ab, dass kein extremes Hochwasser bevorstehe.

Laut der BILD schrieb sie ihren Mitarbeitern: „Konnte nur kurz draufschauen…bitte noch gendern: CampingplatzbetreiberInnen. Ansonsten Freigabe.“

Anschließend hatte Anne Spiegel noch darauf gedrängt, dass ein Wording verfasst werden muss, dass durch sie rechtzeitig gewarnt wurde. Während der Katastrophe war die damalige Umweltministerin wegen einem Geschäftsessen für über eine Stunde nicht erreichbar, während ihre Mitarbeiter am Verzweifeln waren und 134 Menschen den Tod fanden..

Ein Gedanke zu „Rücktritt gefordert: Grüne Ministerin hatte bei Flut-Katastrophe versagt“
  1. Wer angesichts dieser Katastrophe die Toten noch Gendert um sich ein reines Gewissen zu schaffen hat nichts in der Politik zu suchen, bei dieser an den Tag gelegten Arroganz reicht ein Rücktritt nicht mehr aus hier muss eine Verurteilung und Gefängnisstrafe die logische Konsequenz sein, Frau Spiegel sollte sich den Menschen im Ahrtal mal persönlich Stellen aber dazu ist sie wohl zu Feige oder kennt die Konsequenzen zumal immer noch nicht im vollem Umfang Hilfen bei den Betroffenen ankommen.

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