Sechs mutmaßliche Mitglieder des berüchtigten Remmo Clans stehen in Dresden vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen am 25. November 2019 in das Historische Grüne Gewölbe in Dresden eingebrochen zu sein. Dort entwendeten sie laut Anklage Diamanten im Wert von 113,8 Millionen Euro. Die BILD Zeitung macht in ihrer Berichterstattung unterdessen aus den sechs Angeklagten “sechs deutsche Männer”.

Die Anklage liest sich wie die Handlung aus einem Actionfilm. Den Angeklagten wird Brandstiftung, schwere Brandstiftung und Bandendiebstahl vorgeworfen. Vor dem eigentlichen Einbruch legten sie einen Brand im Pegelhaus an der Augustusbrücke, um die Stromversorgung der Straßenbeleuchtung zu unterbrechen.

Nachdem die Täter die Schmuckstücke entwendet hatten, setzen sie vor ihrer Flucht ein Fahrzeug in einer Tiefgarage in Brand. Das Feuer breitete sich aus und drei weitere Fahrzeuge wurden davon erfasst. Insgesamt wurden 61 Fahrzeuge beschädigt, der Schaden wird auf über eine Million Euro geschätzt.

Die Beute ist bis heute verschwunden. Es ist nicht nur alleine der Wert der Diamanten, der gestohlen wurde, sondern auch das unwiederbringliche historische Erbe, das hier entwendet wurde. Hier zeigt der Familienclan seine Abneigung und Gleichgültigkeit gegenüber der deutschen Geschichte und Kultur.

BILD Zeitung macht aus den Angeklagten “sechs deutsche Männer”

Den Angeklagten droht im Falle einer Verurteilung bis zu 15 Jahre Haftstrafe. In ihrer Berichterstattung macht die BILD Zeitung aus den Angeklagten bewusst “sechs deutsche Männer”. Der Familienclan hat allerdings einen arabischen Migrationshintergrund und wird in Deutschland der Clan-Kriminalität zugerechnet. Die Delikte gehen von Körperverletzung, Schutzgelderpressung, Raub, Drogenhandel über Waffenhandel bis hin zum Mord. Die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland werden von dieser Familie abgelehnt, stellenweise mit Füßen getreten. Im Jahr 2017 rechnete man der Familie über 1000 Straftaten zu.

Eine Integration wird hier also nicht nur nicht durchgeführt, sondern strikt verweigert. Polizei und Justiz werden als Feinde angesehen, die einem “das Geschäft erschweren”. Es grenzt schon an Hohn, dass hier überhaupt deutsche Staatsangehörigkeiten vergeben wurden. Zwei der Angeklagten waren bereits im März 2017 an einem Raub in einem Berliner Museum verurteilt worden.

Der Prozess wird fortgesetzt. “Deutschland Aktuell” wird über den weiteren Verlauf und das Urteil berichten.

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