Die Ampelkoalition zeigt immer deutlicher ihr wahres Gesicht: Künftig soll zweimal im Jahr die Regenbogenfahne am Reichstagsgebäude in Berlin gehisst werden. Ein weltanschauliches Symbol soll somit einer nationalen Flagge gleichgestellt werden. 

Vorgestern beschloss das Parlamentspräsidium in Berlin laut dem Stern, dass künftig zweimal im Jahr die Regenbogenflagge, statt der Schwarz-Rot-Goldenen wehen wird. Die Fahne soll am Christopher Street Day und am Internationalen Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie gehisst werden. 

Die Grünen Politikerin Katrin Göring-Eckardt gab zufrieden die Meldung ab: “Ja, die Flagge kommt auf den Turm”. Bundestagspräsidentin Bärbel Bas von der SPD freute sich und teilte ebenfalls mit, dass die Flagge auf den Türmen des Reichstagsgebäudes wehen werden. Diese sollen das Bekenntnis zur Vielfalt und Diversität nochmals verdeutlichen. 

Es ist mehr als fraglich, ob das Parlamentspräsidium mit einer weltanschaulichen Phantasieflagge der Neutralität nachkommt. Symbolik mit einer nationalen Flagge gleichzusetzen, war bisher ein NO-GO. Noch nie zierte der Reichstag seit dem bestehen der Bundesrepublik Deutschland eine andere Fahne, als die Schwarz-Rot-Goldene oder die EU-Fahne. Die Ampelkoalition macht so einiges, undenkbare möglich. Man darf gespannt sein, welcher Streich als nächstes folgt. 

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