Am vergangenen Donnerstag versammelten sich etwa 1500 Demonstranten in der Günther-Klotz-Anlage um friedlich gegen die aktuellen Corona-Bestimmungen zu demonstrieren. 

Ein geplanter Aufmarsch der Querdenker, welcher am Marktplatz in Karlsruhe beginnen und in der Günther-Klotz-Anlage enden sollte, wurde durch die Stadt Karlsruhe verboten. Das Verwaltungsgericht hatte das Verbot am Mittwochabend vor der Demonstration bestätigt. 

Demnach versammelten sich die Demonstranten der Querdenkerbewegung lediglich zu einer Sitzdemo auf dem “Mount-Klotz”. Ebenfalls wurde eine Maskenpflicht angeordnet. Diese ist nur entfallen, wenn man mit Angehörigen seines eigenen Hausstands auf einer Decke gesessen ist. Ordner der Versammlung hatten die Demonstranten beim Betreten des Geländes über die Auflagen informiert. Die überwiegende Mehrzahl hatte sich diszipliniert an die Auflagen gehalten, weshalb es auch zu keinerlei Problemen zwischen Querdenkern und der Polizei gekommen ist.

Ganz anders sah es auf Seiten der Gegendemonstranten auf. Etwa 250 versammelten sich zu einer nicht angemeldeten Demonstration in der Karlsruher Innenstadt. Von dort aus zogen sie, begleitet von der Polizei samt Polizeihubschrauber, zur Günther-Klotz-Anlage. Dort angekommen rotteten sich etwa 50 Linksextreme, darunter einige bekannte Gesichter der Antifa Karlsruhe, zusammen und versuchten gewaltsam zu der Sitzdemo zu gelangen.

Dabei kam es zu starken Auseinandersetzungen mit der Polizei. Nur durch Pfeffersprayeinsatz und der hinzugerufenen Reiterstaffel konnten die gewaltbereiten Linksextremisten gestoppt werden. Daraufhin wurden alle 50 potentielle Gewalttäter im Polizeikessel in Gewahrsam genommen und einzeln abgeführt. Fünf der 50 Antifaschisten setzten sich gegen die Polizeimaßnahmen so heftig zur Wehr, dass sie sich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Verantwortung ziehen müssen. Des Weiteren werden nach der Auswertung des Ton- und Bildmaterials weitere Anzeigen wegen mehrfacher Beleidigung und versuchter Körperverletzung folgen.

Nach Beendigung der Polizeimaßnahmen erhielten alle festgesetzten Gegendemonstranten einen Platzverweis, dem sie sofort Folge leisten mussten. Die Systempresse zitiert nun die Partei DIE LINKE und kritisiert die Maßnahmen der Polizei. 

Ohne das entschlossene Handeln der Polizei wäre es definitiv zur körperlichen Auseinandersetzung zwischen erlebnisorientierten Linken und friedlichen Querdenkern gekommen. Die Bilder wären ganz andere geworden. Wir als “Deutschland aktuell” bedanken uns bei der Polizei für diesen vorbildlichen Einsatz.

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