Die Europäische Zentralbank (EZB) plant kurzfristig nicht, den Leitzins im Euroraum zu senken. Auch wenn sich die Stimmen mehren, dass diese Politik die Verbraucher hart trifft und es schnellen Handlungsbedarf gibt.

Sobald man die Zinsen anheben würde, würde man risikieren, dass der wirtschaftliche Aufschwung an Fahrt verliert, so EZB Direktorin Isabel Schnabel. Durch das damit billig vorhandene Geld, wird der Markt förmlich mit Geld geflutet. Die Folge daraus: Der Euro verliert an Wert. Gleichzeitig sorgen Lieferengpässe in vielen Branchen dafür, dass die Preise extrem ansteigen. Mittlerweile liegt die Inflationsrate bei 5,3 %.

Die EZB Direktorin geht davon aus, dass im “Laufe des Jahres” die Inflation wieder sinken werde. Davon ging man bei der EZB allerdings auch schon im letzten Jahr aus, nannte die hohe Inflation eine “vorübergehende Erscheinung“.

Da die EZB offensichtlich nicht einlenken will, muss die Politik schnellstmöglich reagieren. Eine Anpassung des Grundfreibetrags bei der Einkommensteuer müsse dringend vorgenommen werden, so CDU Politiker Dennis Radtke. Eine Aussetzung der CO2 Abgabe wäre ein zusätzliches Mittel, um die Kosten für die Arbeitnehmer und Verbraucher zu senken. Gerade beim Energiemarkt explodieren die Preise förmlich. Strom und Gas sind so teuer wie nie zuvor, der Blick an die Tankstellen lässt die Bürger auch immer mehr verzweifeln. Stellenweise waren bereits Preise über 2,00 Euro je Liter Sprit verzeichnet worden.

Sämtliche Kosten werden an die Endverbraucher weiter gereicht. Während die Inflation deren Gehälter immer kleiner werden lässt. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf.

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