Am 2. Weihnachtsfeiertag eskalierte ein Bürgerprotest in Schweinfurt. Ein 4-jähriges Kind wurde durch die Polizei mit Pfefferspray verletzt. Einem weiteren Demonstranten haben Polizisten mehrfach mit dem Schlagstock auf den Kopf geschlagen. Es kam zu mehreren Festnahmen.

Am gestrigen Sonntagabend versammelte sich in Schweinfurt eine große Anzahl an “Spaziergängern”. Da die Versammlung nicht angemeldet wurde, die Menschen sich nicht an die Maskenpflicht und Abstände gehalten hatten, griffen die Polizisten zu rabiaten Mitteln wie Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz.

Laut Zeugenaussagen habe ein Polizist vorsätzlich auf eine Mutter und deren Kinderwagen Pfefferspray gesprüht. Das Kind musste durch Rettungskräfte behandelt werden und ist laut Aussage der Polizei auf dem Weg der Besserung.

Des Weiteren lag den Polizisten generell der Schlagstock sehr locker in der Hand. Videoausschnitte zeigen wie einem Mann mehrfach mit dem Schlagstock auf den Kopf geschlagen wird. Die Kopfverletzung des Mannes hat eine regelrechte Blutlache am Boden hinterlassen.

Die Polizei nahm insgesamt acht Personen fest und leitete 44 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Bei der Hälfte der acht Festnahmen wird bereits heute vor Gericht verhandelt. Vorgeworfen wird den Demonstranten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Angriff auf Polizeibeamte.

Wie ist dieser Polizeieinsatz zu rechtfertigen? Welche Gefahr kann von einer Mutter mit einem Kinderwagen ausgehen?

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