Wie in vielen anderen Städten bundesweit (DA berichtete), kamen am Montag Abend im badischen Bruchsal gegen 18 Uhr ca. 200 Personen zu einem “Spaziergang” zusammen, um gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung ein Zeichen zu setzen. In den Fokus des Protests rückt die Verhaftung eines Bürgers. Mehrere Zeugen berichten wie dieser unverhältnismäßig hart von der Polizei behandelt wurde.

Am Bruchsaler Rathaus trafen am Montag etwa 200 Personen ein. Mit einem friedlichen Spaziergang wollten die Bürger ihren Unmut über die aktuelle Spaltung der Gesellschaft durch Politik und Medien, sowie der drohenden Impfpflicht kundtun.

Bevor die Menschen sich überhaupt in Bewegung versetzten, überschattet ein überaus hartes Durchgreifen der Polizei gegenüber eines “Spaziergängers” den Montagsprotest. Von der Verhaftung gibt es mittlerweile mehrere Videos, welche von Augenzeugen erstellt wurden, die in sozialen Netzwerken wie Facebook und Telegram die Runde machen. In einem Facebookvideo wendet sich der vorübergehend festgenommene Jan H. nach seiner Freilassung an die Öffentlichkeit.

In dem Video beschreibt er sichtlich aufgebracht das soeben erlebte. Jan H. hatte nach eigener Aussage vor dem Rathaus Kerzen niedergelegt. Ebenfalls soll er eine Kerze vor die eingetroffenen Polizisten abgestellt haben. Laut eigener Aussage hat er dabei den Polizisten noch verbal das ein oder andere mit auf den Weg gegeben. Daraufhin haben die Polizisten sich scheinbar dermaßen provoziert gefühlt, dass es zur Festnahme von Jan H. gekommen sein soll.

Ebenfalls im Video zu sehen ist seine angeschwollene Lippe sowie ein blaues Auge. Laut eigener Aussage erhielt er am bodenliegend drei Schläge ins Gesicht und mehrere auf den Oberkörper, von denen er ebenfalls weitere Hämatome davongetragen haben soll.

Sollte hier wirklich einem am bodenliegenden, fixierten Mann mehrfach ins Gesicht geschlagen worden sein, wurde der Bogen seitens der Staatsgewalt bei weitem überspannt. Die gerichtliche Aufarbeitung wird sicherlich für Aufklärung sorgen.

Deutschland Aktuell wird den Fall weiter verfolgen und seine Leser auf dem laufenden halten.

Bruchsal

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