Nach einer “2G”-Party in Münster wurden mindestens 44 von 380 anwesenden Gästen positiv auf das Coronavirus getestet. Wieso verkaufen die herrschenden Parteien in Deutschland aktuell “2G” als Heilsbringer der Pandemie?

Im westfälischen Münster fand vergangene Woche Freitag eine “2G Party” in einem bekannten Club mit 380 Partygästen statt. Nur Personen die genesen oder geimpft waren durften teilnehmen. Gesunde Menschen erhielten auch durch das vorzeigen eines negativen PCR-Tests keinen Zutritt in die Räumlichkeiten. 

Nun wurde öffentlich: mindestens 44 Partygäste infizierten sich in dieser Nacht mit dem Corona-Virus. Das sind mehr als 10 % der anwesenden Gäste. Aufmerksam wurden die betroffenen Personen durch eine Corona-Warn-Meldung auf dem Smartphone und durch auftretende typische, jedoch milde Symptome. Die Stadtverwaltung und zuständige Gesundheitsbehörde geht davon aus, dass die Zahl der positiven Testergebnisse weiter ansteigt. Eine höhere Anzahl an Kontaktpersonen muss noch einem PCR-Test unterzogen werden. 

Dies zeigt, dass zwar eine Corona-Impfung womöglich schwere Krankheitsverläufe reduzieren kann. Geimpfte oder Genesene sind jedoch genauso ansteckend wie Menschen die sich weder mit dem Corona-Virus infiziert haben noch geimpft sind. 

Die durch den Gesundheitsminister der CDU herbei geschworene “Pandemie der Ungeimpften” zeigt sich in immer mehr Fällen als leere Floskel.

Sofern die Regierung an geltenden Maßnahmen festhalten möchte, sollte wirklich überdacht werden welchen Sinn eine 2G-Regelung macht. 

Oder besteht die 2G-Regelung so kurz vor der Wahl einzig dem Zweck, den Druck auf nicht geimpfte Menschen durch weiteren Freiheitsentzug zu erhöhen und geimpften Menschen das Gefühl von temporärer Freiheit zurückzugeben? Möchten so die etablierten Parteien den Impfwilligen gute Mine zum bösen Spiel machen? Was passiert wohl nach der Wahl?

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