Nach Angaben des Innenministeriums von Nordrhein-Westfalen gab es im Jahr 2020 115 Gruppenvergewaltigungen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands. Insgesamt gab es 236 Tatverdächtige. 46,76 Prozent von ihnen hatten keinen deutschen Pass, 54,24 Prozent hatten die deutsche Staatsangehörigkeit. Unter denen mit deutschem Pass wird eine nicht zu vernachlässigende Anzahl an Menschen mit Migrationshintergrund vermutet.

Der Trend im ersten Halbjahr verspricht leider keine Besserung, auch hier wurden bereitss 66 Taten registriert. Ob wirklich jede Tat auch zur Anzeige gebracht wird und wie hoch die Dunkelziffer in Wirklichkeit ist, lässt sich nur erahnen.

Die Frauenrechtlerin Necla Kelek forderte bereits vor ein paar Wochen die “Dinge endlich beim Namen zu nennen und das auffällige Täterprofil nicht mehr zu verschweigen”. Ferner stellte sie fest: “Gruppenvergewaltigungen sind das Grauenhafteste, was einer Frau passieren kann. Wenn die Gesellschaft sie damit allein lässt, wird die Seele fast ausgelöscht”.

NRW ist kein Einzelfall

Bereits Ende Juli veröffentlichte das Bundeskriminalamt Zahlen, dass es in Deutschland jeden Tag zwei Gruppenvergewaltigungen gibt. Im gesamten Bundesgebiet wurden 2020 704 Fälle zur Anzeige gebracht. NRW stellt hier also leider keine Ausnahme dar, das Problem existiert bundesweit.

Die ausländischen Tatverdächtigen kommen meist aus islamisch geprägten Ländern in denen die Frau dem Mann untergeordnet zu sein hat. Viele von ihnen kommen aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Vor allem Afghanen stechen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, besonders in der Statistik hervor. Bei 0,3 % Bevölkerungsanteil machten sie 6% der Tatverdächtigen aus. Im Hinblick auf die derzeitige Krise in Afghanistan und der anstehenden Migrationswelle nach Europa ein Fakt, der nicht außer Acht gelassen werden darf.

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