Baden-Württemberg, Bayern und Hessen möchten es nochmal wissen. Die Impfpflicht ab 60 Jahren soll kommen. 

Der ablehnenden Haltung von Millionen deutscher Bürger gegenüber einem Impfzwang und einem gescheiterten Antrag zur Impfpflicht im deutschen Bundestag zum Trotz: Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) möchte sich bei der kommenden Gesundheitsministerkonferenz für eine Impfpflicht ab 60 Jahren stark machen. 

Gegenüber dem RND sagte er: „Ich bedaure immer noch, dass sich der Bundestag nicht auf eine Impfpflicht einigen konnte”. Laut Holetschek wäre eine Impfpflicht eine rasche Lösung aus der Pandemie und ein Impfregister mittlerweile unerlässlich. 

Wie der CSU Politiker auf dieses schmale Brett kommt ist fraglich. Selbst Länder mit einer Impfquote weit über 90 % konnten das Corona-Virus nicht ausbremsen. Das zeigt, dass die derzeitigen Impfstoffe niemals das Virus auslöschen und beseitigen werden. Die offizielle Impfquote liegt in Deutschland bei ca. 78 %. Experten vermuten, dass die Zahl falsch ist und bei 83 % liegen müsste. Die aktuelle 7-Tages Inzidenz lag gestern bei 480. 

Die Gesundheitsminister aus Baden-Württemberg und Hessen möchten sich den Plänen des bayerischen Gesundheitsministers Holetschek anschließen. Bundeskanzler Scholz hatte sich nach dem Scheitern des fraktionsübergreifenden Antrags zur Impfpflicht im Bundestag deutlich positioniert und einen weiteren Anlauf ausgeschlossen. Wird er sein Wort abermals brechen? 

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