Die Grünen holen sich erstmals mit gewaltiger Mehrheit das Direktmandat für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt. Auf einer anschließenden Wahlparty der Partei “Bündnis 90/Die Grünen” störten etwa 40 Personen der lokalen Antifa die Feierlichkeiten. Es kam zu Ausschreitungen. Nach Eintreffen der Polizei konnten die meisten Störer flüchten. Zwei Linksextreme wurden von der Polizei gestellt. 

30 % der Karlsruher Wähler gaben Zoe Mayer (Deutschland aktuell berichtete: bitte nicht männlich, weiß und über 50) von den Grünen ihre Stimme. Damit zieht erstmals eine Grüne Direktkandidatin in den Bundestag ein. Am Karlsruher Lidellplatz feierten die Grünen ihr Direktmandat in Karlsruhe. Anschließend eskalierten die Feierlichkeiten aufgrund der Störung durch die lokale Antifa.

Laut dem Pressebericht der Polizei drangen gegen 20:20 Uhr zwei Gruppen von jeweils ca. 20 Personen über zwei verschiedene Zugänge zur Wahlparty der Grünen. Die Linksextremen klebten Aufkleber, skandierten Parolen mittels Megafon und zündeten vor der Räumlichkeit diverse Pyrotechnik. Ein Pressevertreter des SWR filmte den Störversuch. Dieser wurde jedoch nach wenigen Sekunden durch die aggressiven Störer zurückgedrängt. Anwesende im Raum und einige Sicherheitsleute verwiesen die Antifa-Aktivisten letztlich aus den Räumlichkeiten.

Beim Eintreffen der Polizei konnte der überwiegende Teil der linksextremen Störer flüchten. Lediglich eine 29-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann konnten von der Polizei gestellt werden. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten linksextreme Propaganda sowie Handschuhe. Die lokalen Grünen äußerten sich bisher noch nicht zu dem Vorfall. Scheinbar kann die Partei die Situation nicht richtig einordnen und möchte nicht weiter Öl ins Feuer gießen. Vor Ort hatte sich kein Grüner bereit erklärt, Anzeige gegen die Störer zu erstatten. Die Polizei hat dennoch Ermittlungen eingeleitet.  

Offiziell hat sich die lokale linksextreme Szene noch nicht zu dem Vorfall bekannt.

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