Auf einer linksextremen Internetplattform wurde offen zum Mord an 53 führenden AfD Politiker aufgerufen. Mit dem Aufruf “Töten wir die Schweine” erreicht die Gewaltbereitschaft der linksextremen Szene eine neue Stufe.

53 führende AfD Politiker, darunter auch Björn Höcke, werden auf einer linken Internetplattform mit Namen, Bildern und Adresse aufgelistet. Dazu findet man eine Aneitung wie man einen Sprengsatz baut. “Töten wir die Schweine der AfD mittels Sprengstoff“ und “Die Zeit ist reif für harte Aktionen” heißt es in dem Aufruf. Mit diesem Beitrag haben sich die Verfasser gänzlich aus der politischen Diskussion verabschiedet.

Der Aufruf wurde bereits am 13. September veröffentlicht. Auch wenn die AfD bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag auf Bundesebene knappe Verluste verbuchen musste bleibt sie trotzdem als Fraktion im Bundestag. Knapp jeder zehnte Wähler gab den “Blauen” seine Stimme. Dieser Umstand dürfte weiterhin für eine Frustration aber auch für stetig steigende Gewaltbereitschaft in der linken Szene sorgen. Gerade in den ostdeutschen Bundesländern hat sich die Partei als feste Größe etabliert, trotz allem Widerstand.

Bereits seit Monaten machen linksextreme Gewalttäter von sich reden. In Thüringen gab es bereits im April und Mai Brandanschläge auf Objekte die man der nationalen Bewegung zurechnet. Die Verletzung und auch der Tod von Menschen wurde hierbei billigend in Kauf genommen.

Es gab auch Übergriffe auf Einzelpersonen. So wurde der Bundesvorsitzende der “Jungen Nationalisten”, die Jugendorganisation der NPD, Paul Rzehaczek, im März in seiner eigenen Wohnung von Linksextremisten überfallen. Die Täter gaben sich dabei als Polizisten aus. Als das Opfer die Tür öffnete wurde er auf den Boden gezwungen, unter anderem wurde ihm mit einem Hammer auf die Füße geschlagen. Die Täter konnten unerkannt fliehen.

Wie “Deutschland aktuell” bereits berichtete stehen aktuell auch mehrere Linksextreme vor Gericht. Aktuell in Stuttgart und Dresden. In beiden Verhandlungen geht es um schwere Körperverletzung bis hin zur Bildung einer kriminellen Vereinigung. Auch hier wurden gezielt politisch Andersdenkende angegriffen. Ein Opfer schwebte tagelang in Lebensgefahr.

Auch Björn Höcke auf Todesliste

Gerade der thüringische AfD Politiker Björn Höcke ist immer wieder ein Angriffsziel von Linksextremen. In Thüringen schaffte es die AfD jüngst bei den Bundestagswahlen stärkste Kraft zu werden. Höcke steht auf der veröffentlichten Todesliste auf dem ersten Rang. In einem Beitrag bei Facebook reagiert er darauf äußerst nüchtern, gibt aber auch an, dass man den Aufruf aktuell sehr ernst nehmen sollte. Gerade die aktuelle Gewaltbereitschaft in der linken Szene sollte Anlass zur Sorge sein.

Keine Distanzierung und keine Betroffenheit bei den Altparteien

Bislang gab es keine nennenswerten Distanzierungen von Politikern der Altparteien. Auch Solidaritätsbekundungen gegenüber der AfD gibt es keine. Während die Politiker der Altparteien sonst immer von einem Zusammenhalt “aller demokratischen Parteien” fabulieren, sucht man den Zusammenhalt hier vergebens.

Indymedia seit Jahren Plattform für linksextreme Gewalttäter

Bereits seit Jahren ist die Internetplattform Indymedia bekannt dafür die Grenzen des Legalen und Sagbaren zu überschreiten. Immer wieder werden nationale und patriotische Akteure auf diesem Portal zur Zielscheibe. “Outing” Aktionen in der Nachbarschaft und beim Arbeitgeber, so genannte Recherche Arbeit zu verschiedenen Organisationen, Anleitungen zum Bombenbau oder Nachbetrachtungen von “Hausbesuchen” bei Aktivisten der rechten Szene. Immer wieder fällt das Medium durch seine Nähe und Duldung von Gewalt gegen politisch Andersdenkende auf.

Diese nun veröffentlichte Liste ist eine neue Stufe der Gewaltandrohung. Über die Demokratie in diesem Land sollte man sich Gedanken machen, wenn Argumente nichts mehr zählen und offene Mordaufrufe keinen Sturm der Entrüstung entfachen. Bei gleichbleibender Entwicklung ist es nur noch eine Frage der Zeit bis es die ersten Toten zu beklagen gibt.

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