Der bayerische Gesundheitsminister der CSU Holetschek möchte Ungeimpfte in aller Härte bestrafen. Sollte die Impfpflicht in Deutschland eingeführt werden, fordert der CSU Politiker neben Bußgeldzahlungen weitere finanzielle Nachteile für nicht geimpfte Menschen im Sinne einer Malus-Regelung. 

Der CSU Politiker Klaus Holetschek (57) macht keinen Hehl daraus, dass er eine allgemeine Impfpflicht befürwortet. Sollte diese im kommenden Frühjahr in die Tat umgesetzt werden, möchte er Ungeimpfte hart Sanktionieren. 

 “Höhere Beiträge und kein Krankengeld für Ungeimpfte”

Laut dem Gesundheitsminister und Juristen Holetschek reichen Bußgelder für Ungeimpfte nicht aus. Gegenüber dem RND erklärte er, dass nicht geimpfte Bürger neben einer Bußgeldzahlung mit weiteren finanziellen Einbußen zu rechnen haben. Wenn es nach dem CSU Politiker geht, müssen Ungeimpfte künftig mit folgenden Nachteilen rechnen:

  • das Krankengeld wird gestrichen
  • der Krankenkassenbeitrag wird erhöht
  • Behandlungskosten die mit einer Covid19 Erkrankung im Zusammenhang stehen, sollen ganz oder teilweise in Rechnung gestellt werden

Durch die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht möchte Holetschek eine groteske Gleichberechtigung schaffen.

“Ich weiß aus Gesprächen, dass sich viele Beschäftige in den Gesundheits- und Pflegeberufen durch die nur für sie geltende Impfpflicht stigmatisiert fühlen. Sie haben das Gefühl, allein für die Impflücken verantwortlich gemacht zu werden…. Mit einer allgemeinen Impfpflicht sorgen wir für eine Gleichbehandlung und verhindern zudem, dass noch mehr Pflegekräfte ihren Beruf verlassen“ so die Ansicht des CSU Gesundheitsministers Holetschek.

Der Leiter der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, Jürgen Zastrow, hatte im Oktober schon ähnliche Forderungen gestellt.

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