Wie Deutschland Aktuell (DA) berichtete, kam es am Samstag, den 11.12.2021 nach einer AfD-Kundgebung in Stuttgart zu einem Überfall von Linksextremisten auf Kundgebungsteilnehmer. Im Exklusivinterview hatte die Redaktion von Deutschland Aktuell die Möglichkeit, mit den Geschädigten zu sprechen.

DA: Ich möchte Sie zunächst herzlich begrüßen und mich im Namen der Redaktion bedanken, dass Sie sich die Zeit nehmen, um mit uns über den Vorfall zu sprechen. Um weitere Repressionen gegen Sie und Ihre Gruppe zu vermeiden, hatten wir uns auf das Alias „Lukas“ geeinigt. Sie hatten mir im Vorfeld erzählt, dass Sie eine Gruppe junger Menschen sind, welche sich politisch bildet, vernetzt und engagiert. Was hat Sie dazu bewegt am Samstag die AfD Kundgebung in Stuttgart zu besuchen?

Lukas: Guten Tag. Ja das stimmt. Wir sind alle mit 17 bis 22 Jahren noch recht jung und engagieren uns auch über die Corona Thematik hinaus für unsere Heimat. Wir als Jugendgruppe positionieren uns strikt gegen eine Impfpflicht! Leider haben wir uns viel zu spät mit der Thematik „Widerstand“ gegen die Coronamaßnahmen auseinandergesetzt. Anfangs war unsere Auffassung eher nach dem Motto „ja die “Querdenker” schaffen das, da brauchen wir uns nicht einmischen“. Dies bedauern wir sehr. Wir hätten uns schon viel früher dem offenen Widerstand anschließen und die Demonstrationen unterstützen sollen. Wir wollen die Freiheit und die Selbstbestimmung über unseren Körper behalten und nicht einfach den führenden Politikern überlassen.

DA: Ihre Gruppe macht einen anständigen Eindruck. In den sogenannten Mainstream-Medien werden Kritiker der Corona-Maßnahmen als „Schwurbler“ und „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Wie hat Ihre Gruppe das Klientel der Demonstranten in Stuttgart und auf anderen Protesten gegen die Corona-Maßnahmen wahrgenommen?

Lukas: Mit dem Begriff „Schwurbler“ können wir an sich nichts anfangen. Es ist die reinste Vernunft sich gegen diese maßlosen Maßnahmen zu stellen. Auf den Demonstrationen zeigt sich eindeutig die Mitte der Gesellschaft. Klar, auffallende Personen gibt es überall und die werden natürlich besonders gern dann in den Medien abgebildet. Aber dort ist das sicher nicht die Mehrheit, vielmehr zeigen sich Menschen und Familien aus allen Schichten der Gesellschaft. Es ist gerade im Gegenteil sehr schön zu sehen, dass die Proteste eben nicht nur aus einer einzigen Ecke unterstützt werden, sondern dass wir alle gemeinsam auf der Straße sind.

DA: Linksextreme Kreise rufen immer wieder zu Gewalt gegen Andersdenkende, und in letzter Zeit mit besonderem Augenmerk, gegen Kritiker der Corona-Maßnahmen auf. So kam es am 16. Mai vergangenen Jahres zu einem Mordversuch, als ebenfalls Linksextremisten, aus dem Stuttgarter Antifa-Milieu, den 54 Jahre alten Daimler-Betriebsrat, Andreas Ziegler, überfielen. Dieser war auf dem Weg zu einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen, welche auf dem Gelände des Cannstatter Wasen stattfand, als er überfallen, zusammengeschlagen und mit einer Schreckschusspistole lebensgefährlich verletzt wurde. Die An- und Abreise auf Veranstaltungen, welche nicht im Sinne der Linksextremen sind, gestalten sich zunehmend gefährlicher, besonders in Städten mit ausgeprägten Antifa-Strukturen. War Euch dieses Risiko bewusst?

Lukas: Natürlich war uns das Risiko bewusst von Linksextremen angegriffen werden zu können. Linksextreme Überfälle sind ja leider nicht erst seit den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen ein Problem. Wir selbst waren auch immer sehr angespannt in der Innenstadt, denn man weiß ja nie was hinter der nächsten Ecke lauert. Aber dieses Risiko sollte jeder eingehen, denn es geht um unsere Freiheit und sich von solchen Leuten einschüchtern zu lassen entspricht nicht unserer Art!

DA: Nun zum eigentlichen Vorfall. Können Sie unseren Lesern kurz umschreiben wie Sie von der Kundgebung abgereist sind und wie sich der Überfall ereignet hat?

Lukas: Nach der Demonstration gingen wir noch in einer größeren Gruppe in der Innenstadt was essen. Dies war leichtsinnig, denn wir hätten direkt die Stadt verlassen sollen. In der Dämmerung verließen wir die größere Gruppe und machten uns zu dreizehnt auf den Rückweg zum Parkplatz. Unter anderem hatten wir drei Frauen dabei. Zwischen dem neuen Schloss und dem Eckensee wurden wir dann angegriffen. Es kam eine Gruppe, von mindestens 15 vermummten
Gestalten, aus dem Hinterhalt und attackierte uns von Hinten. Sie riefen „Scheiß Nazis“ und andere linke Parolen. Sie trugen alle komplett schwarze Kleidung, Sportjacken, Schlauchtuch oder eine normale medizinische Maske. Einige trugen meines Wissens nach auch Handschuhe und mindestens eine Person, eine Frau, hatte Pfefferspray gegen zwei von uns eingesetzt.

Die Angreifer kesselten uns ein und versuchten uns zu trennen und schlugen sofort wild auf uns ein. Doch der Schuss ging nach hinten los, denn wir sind wehrhafte Jugendliche und fingen an uns gegen die Angreifer zur Wehr zu setzen. Die Angreifer verließen nach kurzer Zeit den Platz, nachdem sie wohl bemerkten, dass wir keine leichte Beute waren. Ihre Überzahl und ihr Überraschungsmoment gingen dieses Mal nicht auf. Die drei Frauen unserer Gruppe ergriffen die
Flucht und brachten sich in Sicherheit, da sich bei linken Überfällen immer wieder zeigt, dass auch Kinder, Frauen und ältere Leute nicht verschont werden.

DA: Es gab Verletzte in Ihrer Gruppe, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Redaktion wünscht allen Geschädigten eine schnelle Genesung! Wie geht es Ihnen ein paar Tage nach dem Überfall?

Lukas: Danke für die Glückwünsche. Ja es stimmt, einer von uns musste ins Krankenhaus. Ihm wurde dort das Pfefferspray aus den Augen gewaschen und ihm ging es danach wieder recht gut und er konnte mit uns Scherzen. Schwerere Verletzungen hat zum Glück niemand von uns erlitten. Dies Verdanken wir auch unserem schnellen und entschlossenen Handeln.

DA: Die Polizei traf erst ein, als die Angreifer bereits geflüchtet waren. In der Vergangenheit konnte man immer wieder beobachten, dass die staatlichen Institutionen wie Polizei, Staatsschutz und Gerichte bei linksextremen Verbrechen eher wenig Interesse daran zeigten, die Straftäter dingfest zu machen. Wie schätzen Sie die Arbeit der Polizei und des Staatsschutzes in diesem Fall ein?

Lukas: Die Polizei kam erst an, als die Angreifer schon etwa eine Minute lang weg waren. Die Polizei nahm unsere Verletzungen auf und gaben den Personen, die Pfefferspray im Auge hatten, Tücher. Die Polizisten haben uns in diesem Fall gut behandelt, aber beiden Seiten ist klar, dass die Ermittlungen schwer sind. Mehr können wir dazu nicht
sagen, aber wir machen uns nicht so große Hoffnungen, dass sich der Fall schnell oder überhaupt aufklärt, bzw. dass die Politik das Problem linksextremer Gewalt endlich ernst nimmt und auch präventiv aktiv wird….

DA: Linksextreme wollen mit entsprechenden Gewalttaten dafür sorgen, dass Andersdenkende eingeschüchtert werden und in Zukunft unter anderem keine entsprechenden Veranstaltungen mehr besuchen. Zeigt dieses Vorgehen bei Ihnen in der Gruppe einen Effekt?

Lukas: Nein, ganz im Gegenteil. Es bestärkt uns weiterzumachen und schweißt uns als Gruppe immer mehr zusammen. Solche Vorfälle bewegen nun auch mehr Personen in unserem Freundeskreis und weiteren Umfeld dazu, mit uns kommende Demonstrationen und Aktionen zu besuchen und die politische Lage in unserem Land ernster zu nehmen.

DA: Dann möchte ich mich zum Schluss noch einmal für Ihre Zeit und Offenheit bedanken. Gibt es zum Abschluss des Gesprächs noch ein paar Gedanken oder Anstöße, die Sie anderen Menschen, welche in ähnliche Situationen geraten könnten, mit auf den Weg geben möchten?

Lukas: Wir bedanken uns herzlich für die Chance unseren Vorfall zu schildern. Wir wollen anderen Menschen mit auf den Weg geben, dass sie sich nicht zum Narren halten sollen von dieser Politik und den Menschen, die sie vertreten. Besucht Demonstrationen und unterstützt oder plant selbst Aktionen gegen die Impfpflicht. Treibt Sport, bildet euch und bleibt wehrhaft!

Sachdienliche Hinweise zum Vorfall sollen der Polizei dringend übermittelt werden:

Internetwache – Polizei Baden-Württemberg (polizei-bw.de)


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