Das Bild erinnert viele an die Anfänge der Corona Pandemie. Die Regale im Supermarkt sind stellenweise leer. Etliche Produkte werden bereits rationiert. Aktuell bekommt man fast in keinem Laden mehr Speiseöl. Die Gründe sind vielfältig. Droht ein Kollaps bei der Versorgung der Bevölkerung?

Zu Beginn der Corona Pandemie waren vor allem Nudeln und Toilettenpapier bei den Deutschen hoch im Kurs. Oft musste man tagelang warten bis die Supermarktregale wieder aufgefüllt waren, um nach kurzer Zeit dann wieder leergekauft zu sein. Die Deutschen hamsterten was das Zeug hielt. Heute zeichnet sich bereits ein ähnliches Bild ab.

Bedingt durch den Ukraine Krieg gibt es aktuell Auswirkungen auf sämtliche Lebensbereiche. Überall steigen die Kosten für die Endverbraucher. Die Ampelkoalition debattiert aktuell darüber in welcher Weise sie die Bürger unterstützen könnte. Mit jedem Tag an dem sie nicht handelt, sondern nur redet, werden die Bürger mehr geschröpft.

Finanzminister Lindner machte am Sonntag eine 180 Grad Drehung. Während er am Morgen noch gegen die Spritpreisbremse der Union argumentierte, sprach er sich abends dann selbst dafür aus. Mit jedem Tag an dem nicht gehandelt wird, freut sich der Minister über sprudelnde Mehreinnahmen.

Nun sind die Supermarktregale vor allem die Speiseöle vergriffen. Hintergrund seien unter anderem Lieferengpässe aus der “Kornkammer Europas”, der Ukraine. Dadurch bedingt sind Angebot und Nachfrage verzerrt, die Preise dürften auch hier demnächst massiv steigen, sofern wieder Ware verfügbar ist.

Auch die Preise für die restlichen Lebensmittel dürften noch in die Höhe schnellen. Immer mehr Logistikunternehmen müssen aktuell ihre Preise aufgrund der gestiegenen Spritkosten nach oben korrigieren. Die Folge sind höhere Beschaffungskosten für Waren, die dann am Ende auf den Verbraucher umgelegt werden.

Der Lebensmittelhandel in Deutschland bittet darum, dass auf Hamsterkäufe verzichtet wird. Wenn man sich die Situation vor zwei Jahren ins Gedächtnis ruft, dürfte diese Bitte nicht auf sonderlich viel Gegenliebe stoßen.

Auch hier gilt der Spruch: “Vorsicht ist besser als Nachsicht”. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) warnt bereits seit Jahren vor sämtlichen Katastrophenfällen. Auf ihrer Netzseite kann man sich diverse Broschüren zum Thema kostenfrei bestellen oder direkt herunterladen. Unter anderem wird empfohlen einen Vorrat von knapp zwei Wochen im Haushalt zu haben. Wer in dieser Weise vorgesorgt hat, kann aktuell die Lage zumindest ein bisschen entspannter beobachten.

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