Die DITIB Eyüp Sultan Moschee in Leipzig wurde am Montag Opfer eines linksradikalen Anschlags. Gewalttäter aus der linksextremen Szene zerstörten Autos, warfen Scheiben der genannten Moschee ein und griffen Polizisten an. Zwölf Linksextreme wurden festgenommen.

Am gestrigen Montag nutzten gewalttätige Linksextreme die unzähligen Coronademonstrationen in Sachsen für ihre Zwecke. Denn die Polizei glänzte mit Abwesenheit als über 100 Linksextreme in Leipzig durch die Straßen zogen. Die Demonstration hatte anlässlich des “ACAB Day” stattgefunden. Das Datum des 13.12. wird in der linksextremen Szene gerne dem Kürzel ACAB (“All Cops Are Bastards – Alle Polizisten sind Bastarde”) gewidmet.

Während der Demonstration kam es zu mehreren Straftaten. Zunächst entglasten die Linksextremen mehrere Autofenster. Der Höhepunkt der Respektlosigkeit wurde erreicht, als mehrere Glasscheiben der DITIB Eyüp Sultan Moschee entglast wurden. Beim Eintreffen der Polizei wurden Feuerwerkskörper entzündet und brennende Barrikaden erbaut. Die Polizisten wurden mit Farbbeuteln und Flaschen beworfen.

Insgesamt zwölf linksextreme im Alter zwischen 14 und 31 Jahren wurden vorläufig festgenommen.

Manch einer wird sich fragen: wieso greifen gewalttätige Linksextremisten eine Moschee an?

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art und erst recht keine Seltenheit. Schon im Jahr 2018 wurde die gleiche Moschee Angriff eines Farbbeutelanschlags. Linksextreme sehen die DITIB Moschee nicht nur als Gebetshaus, sondern als nationalistischen Propagandaapparat, gelenkt von der Regierung Erdogans.

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