Gesundheitsminister, Karl Lauterbach (SPD), verharmlost schamlos den Ukraine Konflikt. Mit seiner Aussage hat er für Verwirrung gesorgt. Es scheint fast so, als ob der Minister den Ernst der Lage noch immer nicht verstanden hat und die Gefahr eines größeren Krieges in Europa nicht sieht.

Corona ist aktuell kein Thema mehr in der Medienlandschaft. Wenn man sich z.B. die Netzseite der BILD Zeitung ansieht, dann wird man relativ vergebens nach Corona Schlagzeilen suchen. Heute Morgen waren nicht einmal mehr die gewohnten aktuellen Zahlen zu finden, an die man sich im Laufe der letzten beiden Jahre schon gewöhnt hatte.

Der Ukraine Konflikt hat aktuell höchste Priorität bei der Berichterstattung. Das ist vollkommen nachvollziehbar, schließlich haben wir damit einen Krieg auf europäischem Boden und niemand weiß, wie sich die Lage aktuell noch weiter entwickeln kann.

Lauterbach sieht die Thematik allerdings etwas anders. Euronews gegenüber äußerte er sich folgendermaßen: “Die Welt hat wirklich Besseres zu tun, als sich mit den Großmachtfantasien von Putin zu beschäftigen. Wir müssen den Klimawandel bekämpfen, wir müssen die Pandemie bekämpfen, wir müssen neue Pandemien verhindern.

Damit zeigt er erneut seine Ferne zur Realität. Sollte dieser Konflikt weiter eskalieren, wird eine Pandemie in Zukunft die kleinste Sorge der Menschen in Europa sein. Die Aussage legt auch bei vielen die Vermutung nahe, dass Lauterbach nicht damit klar kommt, nicht mehr im Mittelpunkt der Berichterstattung zu stehen. Während der Corona Pandemie war der SPD Politiker nahezu wöchentlich in einer der großen TV Talkshows zu sehen. Täglich waren seine Einschätzungen, mit denen er oft falsch lag, in den Medien zu lesen.

Mit der Krise in der Ukraine endet diese Berichterstattung nun für das Erste und Lauterbach scheint diese neue Situation nicht zu gefallen. Dabei könnte er die mediale Auszeit sinnvoll nutzen und seiner Arbeit als Gesundheitsminister nachgehen. Die Organisation von Hilfspaketen mit dringend benötigten medizinschen Mitteln für die Krisenregion fällt unter Lauterbachs Aufgabenbereich als Gesundheitsminister. Hiermit würde er sicherlich mehr Menschen helfen als mit weiteren fragwürdigen Bemerkungen.

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