Was vor wenigen Monaten noch als Verschwörungstheorie von Querdenkern galt wird nun von vielen Politikern immer öfter ausgesprochen. Kommt die Impfpflicht gegen Covid19 in der BRD? Und selbst wenn es keine direkte Impfpflicht geben sollte, was erwartet die Ungeimpften an Einschränkungen?

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis90/Die Grünen) betonte am Wochenende, dass keine Impfpflicht geplant sei, er dies aber auch nicht für alle Zeiten ausschließen könne. Er begründet dies damit, dass in Zukunft vielleicht Varianten des Virus auftreten könnten, die das nötig werden lassen. Wie Kretschmann diese Impfpflicht rechtlich durchsetzen und begründen will blieb er den Lesern dann leider schuldig.

Ferner sagte Kanzleramtsminister Helge Braun in der “Bild am Sonntag”, dass “Geimpfte definitiv mehr Freiheiten haben werden als Ungeimpfte”. Braun phantasiert hier von einer Zwei-Klassen-Gesellschaft ungeahnten Ausmaßes. Ebenfalls befürchtet er, dass wir bis Ende September 100.000 Neuinfektionen täglich haben. Das würde einen Inzidenzwert von 850 bedeuten, am gestrigen Sonntag lag der Wert bei 13,8.

Wissenschaftlich begründet wird dieses Schreckensszenario nicht, es wird einfach mal in den Raum gestellt um Panik zu verbreiten. Die Androhnung von Einschränkungen für Ungeimpfte folgt auf dem Fuß. “Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist”.

Mehr Zwei-Klassen-Gesellschaft geht eigentlich schon gar nicht mehr. Sollte die Entwicklung nur im Ansatz so weiter gehen, dürften dieser Regierung noch Klagewellen en masse bevorstehen.

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