Im vergangenen Sommer wurde eine Kartellklage gegen Facebook abgelehnt. Die “Federal Trade Commission” (FTC) besserte die Klage nach, der Bundesrichter akzeptierte sie. Instagram und WhatsApp sollen von dem Mediengiganten wieder verkauft werden.

Als Facebook, heute Meta, 2012 Instagram für eine Milliarde Dollar gekauft hatte und 2014 WhatsApp für 22 Milliarden Dollar folgte, habe das Unternehmen sich eine Monopolstellung auf dem Markt gesichert. Instagram hat heute eine Milliarde Nutzer, WhatsApp sogar das Doppelte. Milliarden an Textnachrichten und Millionen von Medien werden tagtäglich darüber geteilt.

Zudem hat Meta natürlich noch sein absolutes Zugpferd Facebook. Im dritten Quartal 2021 gab es hier 2,91 Milliarden aktive Nutzer.

Für ein neues Unternehmen in dieser Branche ist es also so gut wie unmöglich sich auf diesem Markt zu etablieren. Ähnliche Produkte wie z.B. das russische VK haben oft nur eine untergeordnete Rolle und können bestenfalls Nischenplätze füllen. Ebenso der Messengerdienst Telegram, der im letzten Jahr ordentlich an Nutzern gewann, als es einen kompletten Absturz von Facebook, WhatsApp und Instagram gab. Der Messenger wird auch dafür benutzt, regierungskritische Berichte zu teilen, da Meta diese auf seinen Plattformen gerne löscht. Daher ist der Telegram der deutschen Regierung bereits ein Dorn im Auge.

WhatsApp und Instagram wurden auf “unlautere Weise” durch Facebook erworben, daher müsse der Kauf rückgängig gemacht werden, so die Argumentation der FTC.

Alternative Medien stärken – Social Media darf nicht Gehilfe der Politik sein

Egal wie die US Richter urteilen werde. Es ist unbestritten, dass Meta eine Marktstellung hat, die es anderen Anbietern extrem schwer macht Fuß zu fassen. Da es auf den Plattformen von Meta aber immer mehr Zensur gibt, sollte man verstärkt auch alternative Medien nutzen, um sich selbst umfangreich informieren zu können und sich ein eigenes Bild von jeder Thematik zu machen.

Telegram, VK – aber auch Twitter und Gettr sind bisher noch nicht oder nur wenig von Zensur betroffen. Als alternativer Messenger können Threema oder Signal dienen. Beide Programme stehen WhatsApp in nichts nach, gelten sogar als wesentlich sicherer, was die Kommunikation angeht. Auch das Abo eines klassischen E-Mail Rundbriefes ist immer noch eine beliebte Möglichkeit der Zensur im Netz zu entkommen. Möglichkeiten gibt es reihenweise, die Bürgerinnen und Bürger müssen sie nur für sich finden und auch nutzen.

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