Nachdem Mitte Januar eine Impflicht für Lkw-Fahrer beim Grenzübertritt zwischen Kanada und den USA verordnet wurde, haben sich hunderte Lkw-Fahrer zusammen geschlossen und in einer Art Demo-Zug einen “blockierenden Konvoi” gebildet.

Letzten Sonntag starteten die Lkw-Fahrer in Vancouver und begannen dort ihre über 4.400 km lange Strecke durch ganz Kanada. Auf dem Weg nach Ottawa schlossen sich Stück für Stück immer mehr Lkw-Fahrer an. Dort wurden sie von vielen Menschen begeistert empfangen.

Der Ärger der Lkw-Fahrer und der Bürger richtet sich gegen den kanadischen Premierminister Justin Trudeau und dessen Corona-Maßnahmen. Scheinbar fühlt sich der Premierminister unter dem Druck der Bürger und Lkw-Fahrer nicht mehr sicher. Er kündigte an, nicht nach Ottawa reisen zu können, da er Corona-positiv getestet wurde. Schließlich wurde bekannt, dass die Polizei Trudeau und seine Familie vorsorglich an einen geheimen Ort in der Hauptstadt gebracht habe.

Der Aufzug der Lkw´s hat gezeigt, wie viel Macht die Fahrer eigentlich besitzen. Denn mit ihrem Demo-Zug haben sie in einigen Städten für mehrere Stunden die gesamten Straßen blockiert, sodass kein Durchkommen mehr möglich war. Letztendlich dürfte es auch in einigen Gebieten durch die ausgefallenen Transporte zu Warenknappheiten gekommen sein.

Man sieht ein weiteres Mal deutlich, wie viel Macht in einem Volk stecken kann, wenn es sich sinnvoll organisiert. Es bleibt interessant, wie sich die Corona-Maßnahmen vor Ort weiter entwickeln werden.

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