Auch wenn die befürchtete Pleitewelle in Deutschland bisher ausgeblieben ist, machen sich viele Unternehmen Sorgen um ihre Zukunft. Die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen könnten für viele das endgültige Aus bedeuten.

Fast jedes siebte Unternehmen sieht sich in Deutschland durch die Folgen der Corona-Maßnahmen bedroht. Mehr als die Hälfte (60 Prozent) der betroffenen Unternehmen sind Mittelständler.

Besonders hart trifft es Reisebüros und die Veranstaltungswirtschaft. Hier bangen laut ifo-Umfrage mehr als zwei Drittel um ihre Existenz. Im Einzelhandel sprachen zum Jahresende 17,1 Prozent der Unternehmen von einer existenzbedrohenden Situation. Stark betroffen sind vor allem Bekleidungsgeschäfte und Boutiquen.

Auch im Gastgewerbe bleibt die Situation kritisch. Mehr als die Hälfte der Betriebe sehen sich in ihrer Existenz bedroht und allein gelassen. Restaurants und Gaststätten gaben dies zu 52,5 Prozent an. In der Beherbergung waren es sogar 58,8 Prozent. Im Juni 2021 waren es 52,1 Prozent, Tendenz weiter steigend.

Laut der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gab es im vergangenen Jahr 14.500 Insolvenzverfahren.

Die großen Gewinner der Corona-Pandemie waren im vergangenen Jahr die Online-Händler, wie Amazon. Sie verzeichnen einen Umsatz von 72,8 Milliarden Euro in Deutschland. Dies ist eine Steigerung von 23 Prozent, zum Jahr 2020.

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