Anfang November verletzte ein Messerstecher vier Menschen in einem ICE von Passau nach Hamburg. Bei dem syrischen Asylanten wurde nun IS Propaganda gefunden. Das berichtet die Generalstaatsanwaltschaft München.

Bei dem Syrer, der 2014 nach Deutschland eingereist ist, wurde ein terroristischer Hintergrund zuerst ausgeschlossen. Letztes Jahr fiel er wegen eines Betrugsdelikt das erste Mal straffällig auf. Nach der Attacke wurde bei ersten Untersuchungen eine mögliche paranoide Schizophrenie und Verfolgungswahn festgestellt.

Der Fund von IS Propagandamaterial bei Abdalrahman A. wirft nun ein komplett neues Licht auf den Fall. Handelt es sich bei der Tat doch um einen länger geplanten Anschlag? Hat der Messerstecher vielleicht weitere Komplizen? Ist der Flüchtling Teil eines Netzwerks, das eventuell weitere solcher Taten bereits in Planung hat? Mit diesen und anderen Fragen müssen sich die Ermittler nun auseinander setzen und schnellstens für Aufklärung sorgen.

Messerattacken wie diese sorgen immer wieder für Aufsehen. Seit der Flüchtlingskrise 2015 nehmen solche Delikte in Deutschland immer mehr zu.

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