Im Zuge der zweifelhaften EU Sanktionen gegen Russland wird gerade ein neuer Tiefpunkt erreicht. Während die EU nun das sechste Sanktionspaket beschließt und damit Öllieferungen auf dem Seeweg ausschließt, bringt sich Indien als Zwischenhändler selbst ins Spiel.

Indien hat dieses Jahr schon 62,5 Millionen Barrel Erdöl von Russland abgekauft. Doch nicht ausschließlich um es im eigenen Land zu nutzen. Das Erdöl wird raffiniert und als Diesel oder Benzin unter anderem auch nach Europa weiter verkauft. Durch das europäische Embargo bietet Russland sein Öl auf dem Weltmarkt mit großen Rabatten an. Unter anderem profitieren China und Indien von diesen günstigen Preisen, während die europäischen Bürgerinnen und Bürger Rekordpreise an den Zapfsäulen und beim Einkauf von Heizöl bezahlen müssen.

Durch den niedrigen Einkaufspreis lohnt sich der Export für Indien noch mehr. Das Ölembargo der Europäischen Union ist also nichts als ein weiterer Rohrkrepierer. Symbolpolitik auf Kosten der eigenen Bürger. Russland, Indien, China und andere müssen sich das Lachen verkneifen und kassieren alle mächtig ab.

Da erscheint es wie blanker Hohn, dass Indien und China nach wie vor als Entwicklungsländer eingestuft werden. China erhielt zuletzt im Jahr 2020 475 Millionen Entwicklungshilfe nur von Deutschland. Für das Jahr 2021 liegen leider noch keine Zahlen vor. Kanzler Scholz versprach Indien bis 2030 insgesamt 10 Milliarden Euro an Entwicklungsgeldern. Als mehr als eine Milliarde pro Jahr. Hauptsächlich um gegen den Klimawandel kämpfen zu können. Geld, das in Deutschland an allen Ecken und Enden fehlt wird von dieser Regierung mit vollen Händen in aller Herren Länder verteilt.

Man könnte lachen, wenn es nicht so ein Skandal und solch ein Betrug am eigenen Volk wäre.

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