Letzten Meldungen zufolge ist die Impfpflicht für alle Bürgerinnen und Bürger ab 18 Jahren vom Tisch. Im Herbst könnte sie allerdings trotzdem noch kommen. Nun werden verschiedene Versionen diskutiert. Wie geht es jetzt weiter?

Für eine generelle Impfpflicht ab 18 Jahren findet sich im Bundestag aktuell keine Mehrheit unter den Parlamentariern. Vor allem große Teile von FDP, AfD und der Union blockieren den Vorschlag. Die mild verlaufende Omikron-Variante des Corona-Viruses hat den Befürwortern der allgemeinen Impfpflicht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vom Tisch ist das Thema jedoch noch lange nicht.

Eine zweite Gruppe von Abgeordneten schlägt eine Impfpflicht ab 50 Jahren vor. Als typisch demokratischen Kompromissvorschlag einigten sich beide Gruppen nun auf den Vorschlag die Altersgruppe ab 60 Jahren zur Spritze zu zwingen. Als Selbstschutz natürlich, schließlich gehört man ab diesem Alter zu den sogenannten “vulnerablen Gruppen”.

Doch der Vorschlag enthält noch einen weiteren, interessanten Zusatz. Im Herbst kann der Bundestag nachträglich entscheiden, ob man die Impfpflicht ab 18 Jahren doch scharf schalten möchte. Voraussetzung dafür seien “vorherrschende Erkenntnisse” (also z.B. hohe Infektionszahlen) und neue Virusvarianten.

Da sich Viren immer weiter entwickeln, wie man ja auch deutlich am Corona-Virus feststellen konnte, und da im Herbst die Infektionszahlen aufgrund des Wetterumschwungs so gut wie immer in die Höhe schießen, ist die Wahrscheinlichkeit also sehr hoch, dass die Impfpflicht ab 18 Jahren scharf gestellt werden kann.

Dieser Gesetzesentwurf ist nur ein weiterer Mosaikstein in einem riesigen Gesamtbild von Lügen, Unwahrheiten und Taschenspielertricks, die uns die Regierung seit über zwei Jahren aufzwingt.

Zuletzt nahm der Widerstand auf der Straße wieder ab, nachdem die Ankündigung kam, dass die Impfpflicht nicht kommen wird. Die Abstimmung über die Impfpflicht findet morgen im Bundestag statt. Bei entsprechenden Ergebnissen dürfte die Zahl der Proteste wieder in die Höhe schnellen. Deutschland Aktuell wird weiter über das Vorgehen der Regierung berichten.

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