Der große Ansturm vor den Corona-Impfzentren hat sich gelegt. Keine langen Warteschlangen mehr. Jeder Bürger der noch nicht geimpft ist und sich impfen lassen möchte bekommt zeitnah einen Impftermin. Vielerorts werden zusätzliche großflächige Impfaktionen durchgeführt, bei denen die Bürger sich auch ohne Termin impfen lassen können.

Jedoch stagnieren seit einigen Tagen die Zahlen deutlich. Auch die Absagen der Impftermine nimmt zu (in Berlin bspw. 20 %, mancherorts sogar bis zu 40 %). Die Politik spricht von einer gewissen “Impfmüdigkeit”, welche jedoch eine logische Konsequenz ist. Irgendwann bleiben die Bürger übrig, die dem gesamten Thema kritisch gegenüber stehen. Alters- und Immunschwache, Corona-Fanatiker und Leute die ihre Freiheiten schnellstmöglich zurück erhalten wollen, sei es der Kneipenbesuch oder das Reisen, wurden vorrangig geimpft, bzw. haben sich selbstständig schnellstmöglich um einen Impftermin bemüht.

Um eine bessere Impfquote zu erreichen werden nun weitere kostspielige Informationskampagnen gestartet. So sollen Kritiker und verunsicherte Bürger überzeugt werden.

Doch damit nicht genug. Die im Bundestag sitzende FDP-Politikerin Christine Aschenberg-Dugnus brachte den Vorschlag sich an anderen Länder wie der USA oder Griechenland zu orientieren. Hier werden finanzielle Anreize geschaffen, dass schnellstmöglich eine “Herdenimmunität” erreicht wird. Ihrer Meinung nach sollte man zum Beispiel 150 € Gutscheine verschenken oder Impfzentren in Freizeitparks und Museen errichten.

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