Im letzten Jahr gab es in Deutschland wieder mehr Drogentote als im Vorjahr. Damit setzt sich ein trauriger Trend also auch im Jahr 2021 fort. Insgesamt starben nach offiziellen Angaben 1826 Menschen Menschen im Zusammenhang mit dem Missbrauch der Giftstoffe. Die Bundesregierung schaut dabei, wie so oft, einfach weg.

Am Montag präsentierte der Drogenbeauftrage der Bundesregierung, Burkhard Blienert, einen Bericht über die Anzahl der Drogentoten in Deutschland. Während im Jahr 2020 noch 1581 Menschen an Drogenkonsum starben, stieg die Zahl in nur einem Jahr mit 245 auf 1826 Tote. Ein Trend der sich seit Jahren so weiter fortsetzt. Im Jahr 2017 waren es noch 1272 Tote. Das entspricht in fünf Jahren einem Anstieg von knapp 30 Prozent. Die Zahlen sind alarmierend, die Politik sieht weg.

Besonders stark stiegen die Zahlen beim Missbrauch von Heroin. Nur durch eine Überdosierung mt dieser Droge starben 195 Menschen. Der Drogenbeauftragte der Bundesregerung nannte die Zahlen “schockierend”, dabei sieht die Politik dem Handeln oft tatenlos zu bzw. fördert sie durch die aktuellen Vorhaben in Zukunft vielleicht sogar noch.

Über 100.000 Drogentote in den USA – Bundesregierung für Canabislegalisierung

Einen traurigen Spitzenwert an Drogentoten haben auch die USA im vergangegen Jahr erreicht. Dort starben offiziell 107.000 Menschen durch den Missbrauch von Drogen. Damit stirbt in Amerika alle fünf Minuten ein Mensch durch zu hohen Drogenkonsum. Vor allem in Zeiten von Pandemie und Lockdowns haben die Zahlen hier stark zugenommen. Von 2020 auf 2021 stiegen die Zahlen um knapp 15 Prozent an. Zwei Drittel aller Toten sterben am Missbrauch von Opioiden.

Wer nun denkt, dass es sich unsere Regierung zum Auftrag macht, solche Zustände zu bekämpfen, der liegt leider falsch. Leider ist aktuell das Gegenteil der Fall. Anstatt die Ursachen für den Drogenmissbrauch zu bekämpfen, wie z.B. Vereinsamung, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit oder aber auch eine zu lasche Gesetzgebung, möchte die Bundesregierung den Konsum von Canabis nun legalisieren.

Anstatt kriminellen, oftmals ausländischen, Banden das Handwerk beim Verkauf der tödlichen Stoffe zu legen will die Ampelkoalition den Einstieg in eine Drogenkarriere also noch vereinfachen. Oftmals dient Canabis bei Jugendlichen als so genannte “Einstiegsdroge” und ist der Beginn einer langen Abwärtsspirale die oftmals mit dem Tod endet. Angesichts der ständig steigenden Anzahl an Toten wirkt die Entscheidung der Bundesregierung wie blanker Hohn der Bevölkerung aber vor allem den Angehörigen der Opfer gegenüber.

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