Die Lage in den Überschwemmungsgebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz bleibt angespannt. In Erftstadt-Blessen sind Häuser eingestürzt, im Landkreis Neuenahr-Ahrweiler werden noch über 1300 Menschen vermisst, bisher gibt es mindestens 103 Tote.

Im Landkreis Ahrweiler hoffen die Behörden und die Angehörigen, dass das Mobilfunknetz bald wieder funktioniert. Die Hoffnung ist, dass dadurch der Verbleib vieler Vermisster geklärt werden kann, teilte eine lokale Sprecherin mit. In Erftstadt-Blessen sind mehrere Häuser eingestürzt, teilweise waren die Bewohner noch im Haus.

Es gingen zwar mehrer Notrufe an die Leitstellen. Allerdings können die Anwohner nur mit Booten gerettet werden. Die abfliesenden Wassermassen führten zu schnell fortschreitenden und dann massiven Unterspülungen der Häuser. Hinzu kamen massive Erdrutsche, welche ganze Häusser mitgerissen haben.

In NRW sind nach Angaben des Innenministeriums 15.000 Kräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz im Einsatz. In Rheinland-Pfalz tritt nach Angaben der offiziellen Seite des Innenministeriums das Kabinett zu einer Sondersitzung zusammen und die Ministerpräsidentin Malu Dreyer bittet die Leute in ihren Häusern zu bleiben.

Auch das Nachbarland Belgien ist von den heftigen Unwettern betroffen. Hier werden derzeit nach Angaben des Spiegel 12 Tote beklagt. Die Lage ist derzeit noch extrem unübersichtlich. Die Dimesion des Unglückes lässt sich derzeit nur schwerlich abschätzen. Vieles hängt vom Einsatz der Rettungskräfte und der Koordination der Hilfen ab, aber auch von der weiteren Entwicklung des Wetters.

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