Das Umweltbundesamt hat sich auf ein neues Thema eingeschossen. Das Heizen mit Holz soll nun auf einmal eine größere Belastung für die Umwelt sein als zuvor angenommen. Es ist leider davon auszugehen, dass die nächsten Verbotsfantasien der Regierung hier umgesetzt werden.

Während in Deutschland jährlich noch tausende Pelletöfen gefördert werden, schlägt das Umweltbundesamt vor, dass die Förderungen eingestellt werden sollten. Der Fall zeigt welch ein Irrsinn mittlerweile in unserem Land herrscht. Was heute noch gut für das Klima sein soll und gefördert wird, kann morgen schon der Klimakiller sein und wird verteufelt.

Rund 1,1 Millionen Haushalte in Deutschland nutzen Holz als primäre Energiequelle. Dazu kommen knapp 11 Millionen Kaminöfen, die zumindest teilweise genutzt werden um das Wohnzimmer und die angrenzenden Räume zu erwärmen. Meist als günstiger Ersatz zu den gängigen Energieträgern Gas und Öl.

Gerade aktuell dürfte das Heizen mit Holz wieder bei vielen Bundesbürgern hoch im Kurs stehen. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und vergleichsweise günstig. Durch die anhaltende Inflation und den Krieg in der Ukraine ist der Preis für Öl und Gas auf neue Rekordwerte gestiegen. Ein Liter Heizöl kostet heute teilweise fast das Doppelte als noch vor knapp einem Jahr. Ähnlich verhält es sich beim Sprit an den Tankstellen, die magische Grenze von zwei Euro wurde dieses Jahr bereits mehrfach durchbrochen.

In dieser Situation davon zu fabulieren, dass man das Heizen mit Holz regulieren und einschränken möchte, zeigt die ganze Ignoranz des Umweltbundesamts auf. Die Bürger Deutschlands werden täglich geschröpft und müssen mit den steigenden Preise irgendwie klar kommen. Wer sich eine günstigere Alternative sucht, dem werden Verbote vorgeschoben.

Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis sich die ersten Politiker für ein Verbot oder zumindest eine Einschränkung für das Heizen mit Holz aussprechen. Sind diese doch mittlerweile genauso weit entfernt von der Lebensrealität der Deutschen wie das Umweltbundesamt.

Ein Gedanke zu „Heizen mit Holz: Irrsinn in Deutschland“
  1. Holzverbrennung ist ein realer Irrsinn, als Ersatz für Energiegewinnung für Eigenheime.
    In heute eng bebauten Wohngebieten würde ich jeden Nachbar verklagen der mir damit tagtäglich auf die Nerven gehen würde.
    Wer das will soll sich ‘ne Almhütte oder eine Inselhütte kaufen, wo er keinen mit seiner Lebensweise beeinträchtigt.
    CO2, Emissionen und Feinstaub sind garantiert – während wir jahrelang versuchen CO2 und Feinstaub zu minimieren. Bei der Menge an zu erwartenden Ersatzquellen – nebst Betriebsverstößen – nützt dann auch kein BlmSchV Stufe 1 mehr.
    Die Preise für Holz werden aufgrund der Nachfrage steigen, und dann werden weitere Verstöße bei Verbrennungsmaterial zunehmen.
    Fakt ist: Der Mensch ist nicht umsichtig, diszipliniert und rücksichtsvoll. Das zeigt schon die Mahnung an das Verbrauchsverhalten, welches derzeit für Panik sorgt.
    D.h. Verbote bzw. mindestens Restriktionen werden folgen müssen.
    Die Verblödung, der Panikmodus und die Hysterie der Gesellschaft läßt sich ja ganz klar angesichts der Nachfrage zu Verbrennungsöfen, seit der Ukrainekrise, belegen.

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