Bei dem gestrigen Karlsruher Wahlkampfauftakt der Partei Bündnis 90 / Die Grünen fordern die regionalen Grünen-Politiker, dass im Bundestag alles vertreten werden soll, einzig “weiß, männlich und über 50” soll allmählich von der Bildfläche verschwinden. 

Die 25-Jährige grüne Direktkandidatin für den Wahlkreis Karlsruhe Zoe Mayer machte deutlich: “Ich habe den Anspruch, für jede Generation, für jedes Geschlecht und für jede Art gesellschaftlicher Gruppen, Politik zu machen und als Ansprechperson bereit zu stehen”. Leonie Wolf, ebenfalls von der Grünen Jugend, stellte klar, dass die meisten deutschen Politiker im Bundestag “männlich, weiß und über 50” sind. Das passt der Grünen Jugend nach nicht mehr in die heutige Zeit. 

Dass die Spitzenkandidatin der Grünen Jugend Zoe Mayer in den Bundestag einziehen wird, ist laut den Grünen eine klare Sache. Zum einen kandidiert Mayer als Direktkandidatin in Karlsruhe. Karlsruhe ist für sein grünes Wählerklientel bekannt. Bei der vergangenen Landtagswahl im April 2021 erreichten die Grünen als stärkste Kraft 38,9 % im Karlsruher Wahlbezirk. Des Weiteren liegt Mayer auf der Landesliste für Baden-Württemberg auf Rang 12. Hier würden der jungen Politikerin 9 % grüne Stimmen für den Einzug in den Bundestag ausreichen. 

Aussagen wie diese zeigen deutlich auf, welch radikales Gedankengut in der grünen Jugend steckt und wen die Partei fordern und fördern möchte und wer der Vergangenheit angehören soll. 

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