Vor den Wahlen galten sie als Hoffnungsträger ihrer Partei. Zeitweise waren sie in Umfragen sogar stärkste Kraft. Mittlerweile sind Habeck, Baerbock und der Rest des Bundesvorstands ein Fall für die Staatsanwatschaft.

Für die “Helden der Pandemie”, also hauptsächlich für die Pflegekräfte, sollte es am Anfang der Corona Pandemie einen Corona Bonus geben. 1500 Euro netto als Anerkennung für ihre Leistungen. Leistungen, die sie nicht erst seit der Pandemie erbringen, die dort aber erst richtig bemerkt wurden.

Der Bundesvorstand der Grünen gönnte sich diese Prämie ebenfalls. Obwohl diese Zahlung von der eigenen Parteisatzung so nicht vorgesehen ist. Ricarda Lang, Jamila Schaefer, Michael Keller, Annalena Baerbock und Robert Habeck nahmen die steuerfreie Sonderzahlung trotzdem gerne entgegen. Laut eigener Satzung erhalten grüne Mandatsträger keine Bezüge von der Partei. Mit diesem Beschluss sind auch keine Sonderzahlungen möglich. Trotzdem winkte der Bundesvorstand die Prämie für sich selbst durch.

Dieses Verhalten ist mittlerweile ein Fall für die Berliner Staatsanwaltschaft. Diese ermittelt nun wegen des “Verdachts der Untreue”. Habeck und Baerbock spielen den Fall in der Öffentlichkeit mittlerweile herunter. Die Gelder sollen schon lange zurück bezahlt worden sein. Vermutlich allerdings nur weil der Fall öffentlich bekannt wurde und nicht auf freiwilliger Basis.

Es wird also aktuell offiziell gegen mindestens vier Mitglieder des Deutschen Bundestags ermittelt. Ein Vorgang der in dieser Dimension einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist. Die Grünen, die es besser machen wollten als die Union und SPD sind mittlerweile also angekommen im bundesdeutschen Parteiensumpf. Wenn sie noch einen Funken Anstand haben treten Habeck und Baerbock von ihren Ministerämtern zurück und Schaefer und Lang von ihren Bundestagsmandaten. Damit würden sie zumindest ein kleines bisschen Seriösität wiederherstellen.

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