Diese Woche erschien eine neue, brisante und sehenswerte Dokumentation über eine bekannte, arabische Großfamilie – den “Remmo-Clan”.

Lesen Sie hierzu die Videobeschreibung:

“Seit Ende Januar stehen nun die mutmaßlichen Täter vor Gericht. In einem Hochsicherheitssaal verhandelt das Landgericht Dresden gegen sechs Männer. Sie alle stammen aus der Berliner Großfamilie Remmo. Der arabischstämmige Clan ist Polizei und Justiz seit Jahrzehnten bekannt. Familienmitglieder verüben immer wieder schwere Straftaten. Dementsprechend hoch ist der Sicherheitsstandard bei der Verhandlung. An jedem Prozesstag wird das Gebäude von schwer bewaffneten Polizisten und Justizbeamten bewacht. Zuschauerinnen und Zuschauer, Journalistinnen und Journalisten werden Leibesvisitationen und strengen Kontrollen unterzogen. Auch ansonsten ist das ein außergewöhnlicher Prozess. Zum einen geht es um den Diebstahl eines Teiles des Sächsischen Staatsschatzes. Juwelen aus der Zeit August des Starken mit einem Mindestwert von 113 Millionen sind womöglich für immer verloren. Die sechs Angeklagten lassen sich jeweils von mindestens zwei Top-Anwälten vertreten – insgesamt sind es 15. Die ziehen alle Register ihres Könnens – stellen eine Vielzahl von Anträgen, kritisieren die angeblich einseitige Ermittlung von Polizei und Staatsanwaltschaft und versuchen, Zeugenaussagen und Beweismittel zu entkräften. Bis Ende Oktober sind knapp 50 Verhandlungstage angesetzt. Durch Corona-bedingte Ausfälle und die schiere Flut an Indizien und Beweisen wird aber sicher darüber hinaus prozessiert. In “Exakt – Die Story” erzählen die Journalistinnen Heike Römer-Menschel und Ina Klempnow, die sich seit zweieinhalb Jahren intensiv mit dem Fall beschäftigen, über den Mammutprozess. Die Autorinnen beleuchten, was in den ersten vier Monaten zu Tatablauf und –planung sowie zu den eklatanten Sicherheitslücken am Residenzschloss ans Licht kam. Außerdem hinterfragen sie, wie gut der Rechtsstaat gegen Clankriminalität aufgestellt ist und warum bis jetzt niemand dafür Verantwortung übernahm, dass dieser dreiste Jahrhundert-Coup in Dresden passieren konnte.”

Doch sehen und hören Sie selbst:

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