England lässt Corona hinter sich. Premierminister Boris Johnson sorgt für Normalität in Großbritannien und schafft nun auch die Maskenpflicht ab.

Großbritannien geht schon seit mehreren Wochen einen speziellen und beachtlichen Weg. Während in Deutschland die geltenden Corona-Maßnahmen immer drastischer werden, lockert Großbritannien trotz hoher, wenn auch sinkender Inzidenzen, die Vorgaben.

Der britische Premierminister Boris Johnson verkündete heute im Parlament, dass die im Land geltende Maskenpflicht ab kommender Woche Donnerstag abgeschafft wird. HomeOffice sei ebenfalls nicht mehr notwendig.

Grund hierfür ist der sehr milde Verlauf der Omikron Variante des Viruses. Experten sind der Meinung, dass die Welle weiter abflacht und keine weiteren Maßnahmen mehr notwendig sind.

Die aktuell noch geltende Selbstisolierung bei einer Infektion soll noch bis maximal März gehen, jedoch nicht weiter verlängert werden.

Trotz geöffneter Pubs, vollen Fußballstadien und Rekordinzidenzen, ist Großbritannien relativ glimpflich durch die Omikron-Welle gekommen. Optimistisch stimmt die britische Regierung, dass die landesweiten Zahlen von täglich 190.000 neuen positiven Covid-19-Fällen nicht zu einer Überlastung der Intensivstationen geführt haben. Deutsche Politiker sollten auch diese Erkenntnisse in ihre weiteren Corona-Beurteilungen einfließen lassen.

Stehen die aktuellen Corona-Maßnahmen in Deutschland mit den daraus resultierenden Freiheitseinschränkungen und dem damit einhergehenden finanziellen Einbußen wirklich im Verhältnis?

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