Jeder kennt sie und jeder kennt auch die Namen hinter den einzelnen Buchstaben. Jetzt ist die “Buchstabiertafel” auf der Abschussliste gelandet. Laut dem “Institut für Normung” enstpricht sie nicht mehr der heutigen Lebensrealität. Grund hierfür ist, dass beim Buchstabieren ( A wie Anton, B wie Berta….) weibliche Vornamen zu wenig repräsentiert sind.

Nur 6 weibliche Vornamen kommen bei der Buchstabiertafel vor, dem gegenüber stehen 16 männliche Vornamen. Für das “Institut für Normung” offensichtlich ganz klar sexistisch und nicht mehr zeitgemäß. Die Tafel wird in ihrer jetzigen Form seit 1890 verwendet. Nun soll sie ab Mitte nächsten Jahres ersetzt werden. Ein Plan sieht z.B. vor dass man den jeweiligen Buchstaben in Zukunft mit einem Städtenamen umschreibt.

Der Genderwahnsinn macht auch vor den kleinsten Alltagssituationen nicht halt. Es liegt hier ganz klar auf der Hand, dass darauf hin gearbeitet wird sämtliche natürlich gewachsenen und traditionellen Gesellschaftsnormen über den Haufen zu werfen.

Umfragen ergaben noch vor knapp einem Monat im ZDF Politbarometer, dass eine große Mehrheit der Deutschen (71 Prozent) die Gendersprache in den Medien ablehnt. Wer solche Sprachversuche bereits in den Medien nicht hören oder lesen möchte, der möchte sie mit Sicherheit auch nicht in seinen eigenen Sprachgebrauch einbauen. Auch nicht einmal beim Buchstabieren.

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