Im April 2021 arbeiteten rund ein Fünftel der Beschäftigten (21%) in Deutschland im Niedriglohnsektor. Das sind knapp 7,8 Millionen Menschen. Azubis sind hier nicht berücksichtigt.

Im Vergleich zum Jahr 2018 sind es knapp 250.000 Menschen weniger, die einen Job im Niedriglohnsektor haben. Was sich auf den ersten Blick nach einer positiven Entwicklung anhört, ist jedoch nur scheinbar positiv. Bedingt durch die Pandemie werden Menschen, die sich in Kurzarbeit befinden, aktuell nicht mehr in der Statistik erfasst. Der Anteil der niedrigentlohnten Jobs blieb unverändert im Vergleich zu allen Beschäftigungsverhältnissen.

Zum Niedriglohnsektor zählen Jobs, in denen man weniger als zwei Drittel des mittleren Verdienstes, des so genannten Median, verdient. Diese Definition ist international anerkannt. Die Schwelle liegt bei 12,27 Euro.

Durch den von der Ampel Koalition angestrebten Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde würden knapp 7,2 der 7,8 Millionen Beschäftigten profitieren. Der aktuelle Mindestlohn in Deutschland beträgt 9,60 Euro pro Stunde.

Selbst mit dem angestrebten Stundenlohn von 12 Euro ist es noch immer ein Rätsel, wie die Bürger sich angesichts immer höherer Inflationsraten, und damit immer stärker wachsender Preise, noch ein Minimum an Luxus erlauben sollen. Bereits in knapp einer Woche werden die CO2 Abgaben und die Energiepreise ein weiteres Mal steigen. Den Bürger für den angeblichen Klimaschutz der rot-grünen Ideologie finanziell auszubeuten, kennt keine Grenzen mehr. Im Bundestag wird sie von den Liberalen als Mehrheitsbeschaffer für Rot-Grün direkt unterstützt.

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