Auch gestern fanden in Sachsen über 140 Montagsdemonstrationen statt. Die Partei “Freie Sachsen” spielt dabei eine entscheidende Rolle und erhält immer stärkeren Zulauf. Die Linken-Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz fordert nun ein Verbot der aufstrebenden Partei. 

Die Partei Freie Sachsen nimmt Fahrt auf. Auf Telegram ist der Zulauf der neuen Partei am besten zu beobachten. Innerhalb weniger Wochen haben sich die Follower vervielfacht. Mittlerweile folgen über 124.000 Telegram-Nutzer dem Kanal der Freien Sachsen. 

Auch bei den sachsenweit stattfindenden Montagsdemonstrationen gegen die aktuelle Coronapolitik spielen die Freien Sachsen eine immer wichtigere Rolle und leisten entsprechende Aufklärungs- und Vernetzungsarbeit. 

Alle Kriterien seien erfüllt, Innenminister Roland Wöller (CDU) müsse handeln

Der rasante Zuwachs der Partei verängstigt offenbar immer mehr Politiker. Die Landtagsabgeordnete der Partei DIE LINKE Kerstin Ködlitz forderte heute auf Twitter ein Verbot der Freien Sachsen: “Alle Kriterien seien erfüllt, Innenminister Roland Wöller (CDU) müsse handeln.” In einem späteren Tweet schrieb Ködlitz:

Natürlich ist ein Verbot der „Freien Sachsen“ nicht die Lösung des Problems. Aber es kann Teil einer Lösung des Problems sein. Wenn es zugleich ein Umdenken der Polizeiführung geben sollte. Und wenn #Wöllerrücktritt endlich ein brauchbares Konzept vorlegt.

Laut der Linken-Politikerin proben die Montagsprotestler aktuell einen Bürgerkrieg. In Sachsen beteiligten sich gestern über 35.000 Protestler an Montagsdemonstrationen und sogenannten “Spaziergängen”. Der Protest aus Sachsen weitet sich mittlerweile auf das gesamte Bundesgebiet aus. Allein in Rostock sind ca. 20.000 Personen zusammen gekommen.

Die Polizei scheint mit der derzeitigen Situation überfordert. Sobald die Politik die bundesweite Impfpflicht ausrufen wird, könnte sich der Protest nochmal um ein Vielfaches verstärken.

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