Bundesinnenministerin Nancy Faeser fordert eine “Koalition der Willigen” innerhalb der EU. Diese Koalition soll reguläre Migration weiter voran treiben. Die Wünsche der Ampelkoalition stoßen innerhalb von Europa auf immer weniger Gegenliebe. 

Innenministerin Faeser (SPD) macht sich außerhalb von Deutschland keine Freunde. Ihr voreiliges Vorhaben, eine “Koalition der Willigen” ins Leben zu rufen, scheint schon nach wenigen Wochen gescheitert.

Die “Koalition der Willigen” hätte ein EU-Asylbündnis werden sollen. Aufnahmebereite Staaten hätten die Migration nach Europa weiter vorantreiben sollen. EU-Staaten, welche keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen wollen, hätten das Asylbündnis zumindest finanziell unterstützen müssen, was einer Strafzahlung gleichkommen würde. 

Laut CDU war die öffentliche Debatte um die “Koalition der Willigen” eine Aufforderung für Flüchtlinge, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen.

Ärger im Ampel-Paradies?

Auch innerhalb der Ampelkoalition gibt es Gegenwind. NRW-Integrationsminister Joachim Stampf (FDP) stellt sich ebenfalls gegen Faesers Pläne. Er fordert “eine Rückführungsoffensive, Verfahrensbeschleunigungen und auch den Ansatz, Asylverfahren außerhalb der EU durchzuführen”.

Somit scheint Faesers Vorhaben, ganz offiziell noch mehr Migranten ins Land zu lassen, fürs Erste gescheitert. Wir sind gespannt was als nächstes kommt.

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