Erneut hat es tausende Demonstranten nach Pforzheim gezogen. Knapp 4.000 folgten dem Aufruf, gegen die Corona Maßnahmen der Regierung auf die Straße zu gehen.

Wie bereits in den Wochen zuvor haben sich wieder tausende Bürgerinnen und Bürger in Pforzheim auf der Straße versammelt und ihre Meinung kundgetan. Die wöchentlich am Montag stattfindende Demonstration ist mittlerweile ein fester Termin im Südwesten der Republik geworden.

Auch in vielen anderen Städten in Baden-Württemberg, aber auch deutschlandweit, kam es zu weiteren Massenprotesten. In Berlin und Köln waren ebenfalls tausende Menschen auf den Straßen. In Thüringen zählte die Polizei insgesamt knapp 21.000 Demonstranten, die auf verschiedene Versammlungen verteilt waren. In Ravensburg und Friedrichshafen nahmen je 1.000 Personen teil, in Rottweil sogar 1.400. Ersten Schätzungen nach waren deutschlandweit wieder deutlich über 100.000 Menschen auf der Straße.

Zu einem Fall von Polizeigewalt kam es am Montagabend in Rostock. Hier versprühten die Beamten Reizgas gegen die Teilnehmer. Ersten Berichten nach handelten sie so aufgrund von “Widerstands”. Die Ermittlungen werden zeigen um was es sich hier genau handelte.

Die Massenproteste kommen natürlich auch in der Politik an. Die für Anfang März geplante Impfpflicht ist bereits jetzt vom Tisch. Als Begründung werden Terminschwierigkeiten genannt. Dabei mehren sich auch prominente Stimmen gegen eine Impfpflicht und der Protest auf den Straßen wächst von Woche zu Woche an. Auch diesen Druck bekommen die Politiker täglich zu spüren.

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